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You get what you pay for

Ich freue mich auf die Reise.

Zwar dauert der Flug nur 90 Minuten und wird von Ryanair durch­ge­führt. Der Weg zum Flughafen mit an­schlies­sen­der Wartezeit, weil die Bahn­ver­bin­dung sonst zu knapp wäre, dauert fast fünf Stunden. Ich habe sehr wenig Geld für die Flüge gezahlt, auch die Bahnfahrt wird mit knapp sieben Euro die Strecke eher günstig.

Wenn die Flüge billig werden, freut euch das doch auch (Aus: Prinz Pi, Rost)

Ich habe dabei ein etwas mulmiges Gefühl, weil eben doch jemand für günstige Preise bezahlen muss. Irgendwie fasziniert es mich, dass Ryanair so er­schre­ckend konsequent Kosten senkt.

Nichts desto trotz freue ich mich auf die Reise. Auf das Proviant vor­be­rei­ten. Auf den Weg zum Flughafen. Auf den Flughafen. Auf die Wartezeit am Flughafen, ein bisschen zumindest. Die Si­cher­heits­kon­trol­le. Die Pass­kon­trol­le. Auf das Boarding. Die Si­cher­heits­be­leh­rung. Den ei­gent­li­chen Flug auf so engen Sitzen und mit zu wenig Bein­frei­heit. Die Landung. Die Pass­kon­trol­le. Auf den Weg vom Flughafen in die Stadt.

Und ja, auch auf den ei­gent­li­chen Urlaub. Und den Rückflug. Mit Ryanair.

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