Gebrauchte Ebooks

Auf dem #litcampBER vor rund einem Monat habe ich in einer interessanten Session gelernt, wie kaputt die Buchbranche ist — Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Und dann nahm ich mir vor, mehr gebrauchte Bücher zu kaufen. Die sind ja meistens noch gut. Nur kann ich selten einen Buchladen wieder verlassen, ohne nicht Geld für Bücher ausgegeben zu haben. Und das häufte sich in der letzten Zeit.

Vor einigen Tagen fand ich dann meinen Ebook-Reader wieder, den ich seit geraumer Zeit vermisst hatte. Und heute las ich von einem Urteil, dass die kaputte Buchbranche Verlage hart daran arbeiten, die Branche noch kaputter zu machen: „Gebrauchte“ Ebooks dürfen nicht weiterverkauft werden. Die Mehreinnahmen werden sicherlich bei den Autor*innen landen.

Großartig! Endlich wieder eine Motivation, mehr gebrauchte und noch weniger neue Bücher zu kaufen — auch hier werde Ausnahmen die Regel bestätigen. Ausser bei weißen Typen jeglichen Alters und Großverlagen. Mein Geldbeutel freut sich und ich mich auf auch auf schöne, neue Buchhandlungen.

Von nathan

Auf Twitter und sonst unterwegs als @zeitschlag. Podcastet beim Codestammtisch. Organisiert und besucht Barcamps (#litcampBER) und verdient seine Brötchen als Softwareentwickler.

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