Hallo, Welt!

Da ist er also, die WordPress-Installation, die ich vor ein paar Tagen auf Twitter angekündigt habe. Der ebenfalls angekündigte Blogpost wird wohl in ein paar Tagen kommen. Das ist gefühlt das Codewort unter Blogger*innen für: Nie.

Ich blogge seit ein paar Jahren, ich habe irgendwann mal in einem Schüler*innenaustausch in der Bretagne angefangen. Das ist bestimmt 13, 14, 15 Jahre her. Das war auf Blogspot oder Blogger, irgendwie sowas. Später wechselte ich dann zu einem selbstgehosteten WordPress und noch später zu einem Static Site Generator. Und in der letzten Zeit habe ich das Bloggen wieder für mich entdeckt: Für das Literaturcamp Berlin habe ich ziemlich viel geschrieben, ebenso habe ich mir micro.blog angeschaut. Da schrieb ich:

Ich bin noch nicht so ganz überzeugt, ob ich nicht doch einfach ein WordPress aufsetzen soll. — Quelle

Jetzt ist es also wieder soweit. Ich habe mal fix in bester nerdcore-Manier meinen bestehenden Blog über den Haufen geworfen und fange mit einem Standard-Wordpress-Theme an. Dieses Mal habe ich, wie wahrscheinlich die letzten Male auch schon, den festen Vorsatz, mehr zu bloggen und weniger zu twittern.

Twitter nutze ich auch deswegen so oft, weil es auf mehrere Arten sehr zugänglich ist: Egal, von welchem Gerät, ich kann immer twittern. Und ich kann einfach twittern, es geht schnell. Gedanken, Gefühle, Fotos, Tweets müssen nicht perfekt oder zuende gedacht oder formuliert sein. Ein Blog hingegen war für mich immer ein Platz für Fertiges. Diese Annahme möchte ich dieses Mal hinterfragen: Wenn etwas gut genug für Twitter ist, ist es auch gut genug für den Blog. Ende des Diskussion.

Was die technische Zugänglichkeit angeht, nutze ich auf dem Desktop MarsEdit und auf meinem mobilen Geräten erstmal die normale WordPress-App für iOS. Hauptsache einfach, schnell und von überall. Die Blogposts meines vorherigen Blogs werde ich vielleicht nach und nach hier einpflegen.

In diesem Sinne: Hallo, Welt! Auf die nächsten 13, 14, 15 Jahre.

Von nathan

Auf Twitter und sonst unterwegs als @zeitschlag. Podcastet beim Codestammtisch. Organisiert und besucht Barcamps (#litcampBER) und verdient seine Brötchen als Softwareentwickler.

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