Mondlicht

In der letzten Zeit habe ich die Angewohnheit entwickelt, spazieren zu gehen. Manchmal habe ich einen Podcast auf den Ohren, manchmal habe ich keinen Podcast auf den Ohren. Aber wenn ich am Ende des Tages nicht meine paar tausend Schritte und meine paar Minuten gegangen bin, dann fehlt mir mittlerweile etwas.

Am Wochenende zum Beispiel war ich irgendwo im Bergischen Land und auch dort konnte ich einfach nicht ohne. So drehte ich abends meine Runde — es war, von einzelnen Autoscheinwerfern abgesehen, herrlich dunkel. Meine Augen gewöhnten sich an die Dunkelheit und ich sah meinen Schatten, der vom Mondlicht auf den Boden geworfen wurde und mich begleitete.

Das war das dritte Mal, dass ich ihn sah. Das erste Mal war vor rund zwei Jahren im Urlaub auf einer Insel im Mittelmeer, als ich abends am Strand spazieren ging. Da hatte mich das schon beeindruckt. Und beim zweiten Mal spazierte ich vor rund einem Jahr abends übers Tempelhofer Feld. Damit wäre das für dieses Jahr also auch erledigt.

Von nathan

Auf Twitter und sonst unterwegs als @zeitschlag. Podcastet beim Codestammtisch. Organisiert und besucht Barcamps (#litcampBER) und verdient seine Brötchen als Softwareentwickler.

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