bullshit

Ihr seid scheiße

Vorhin erreichte mich eine Email. Ver­schlüs­selt. Von Gerold. Gerold schrieb:

Ich benutze aus­nahms­wei­se Ihre übliche Gos­sen­spra­che und sage: "Ihr seid SCHEIßE"!!

Nicht mehr und nicht weniger.

Lieber Gerold,

ist es okay für Dich, wenn ich Dich duze? Ich möchte Dich nicht beleidigen, ganz im Gegenteil. Ich möchte mit Dir reden. Da Du Deine Email­adres­se angegeben hast, erwartest Du wahr­schein­lich eine Antwort, auch wenn Du mir wahr­schein­lich nicht antworten wirst. Ich finde es wichtig, dass man mit­ein­an­der redet. Dass man versucht, einander zu verstehen. Gedanken austauscht. Wenn Du mir antworten willst, weißt Du ja, wie Du mich am besten erreichst.

Lieber Gerold, ich möchte Dich fragen, weiterlesen.

Angst

Gestern schrieb ich, was ich als iOS-Entwickler verdiene. Vor geraumer Zeit überlegte ich mir, dass ich gerne nicht mehr Vollzeit, sondern nur noch Teilzeit arbeiten würde. Das habe ich heute in die Wege geleitet, ich werde ab dem 1.1. nur noch vier Tage die Woche arbeiten. Gestern rechnete ich durch, was ich dann im Monat noch netto verdiene, meine erste Reaktion war ein 😱

Ich war ein bisschen überrascht und bekam tat­säch­lich ein bisschen Angst. Aber diese Angst legte sich, nachdem ich mich näher mit ihr be­schäf­tig­te. Ich hätte jederzeit die Option, wieder auf eine Voll­zeit­stel­le zu wechseln. Außerdem wäre der weiterlesen.

Gehalt

@Cheatha machte mich auf einen wun­der­ba­ren Text aufmerksam:

Wenn ich euch aktuell einen Text ans Herz legen darf, dann den! Die ge­schil­der­ten Weisheiten lassen sich auch auf andere Branchen übertragen https://t.co/mKFsuQ8g9O

— Cheatha (@Cheatha) 3. November 2016

Der erste Satz des Textes beschreibt sehr gut, um was es geht:

I am a forty-two years old self-taught developer, and this is my story.

Eine TL;DR wäre möglich, aber sinnlos. Unter anderem geht es in dem Blogpost auch um Gehalt:

Speak out your salary, say it loud, blog about it, so that your peers know how much their work is worth. Companies want you to shut up about weiterlesen.

Aus dem Maschinenraum

Letztens fasste ich den Entschluss, dass ich wieder mehr bloggen möchte. Ja, ich weiß, das habe ich vor ein paar Monaten schon einmal behauptet und seitdem ist relativ wenig passiert. Damals schrieb ich:

Einfach trotzdem machen. Versuchen, dran zu bleiben.

Neuer Versuch. Neulich bekam ich dann durch Zufall mit, dass acrylamid - der Static Site Generator, den ich für diesen Blog nutze - seit Mitte August nicht mehr wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Das ist jetzt kurz­fris­tig erstmal kein Welt­un­ter­gang, denn das HTML, das er bereits generiert hat, wird dadurch ja nicht schlecht.

Über kurz oder lang möchte ich jedoch wieder mal das Setup ändern. weiterlesen.

#campOS

More than one month ago I attended SwiftConf in Cologne. It was my first developer conference ever and I really enjoyed it.

Earlier this month the Macoun took place in Frankfurt, another conference I wanted to attend. Un­for­t­u­n­a­te­ly I just came back from the US - I spent two weeks on holiday there - and suffered from jetlag, so I missed it.

A few days ago Marco Oerter wrote a tweet, asking for "in­te­res­ting con­fe­ren­ces in Germany" next to Macoun, UIKonf and SwiftConf. Turns out: There are no other "in­te­res­ting con­fe­ren­ces" in Germany for iOS/macOS/tvOS/watchOS-devs.

As I'm a barcamp addict - I really like the atmosphere there, the people are awesome, and the weiterlesen.

1 Dollar-Noten.

Von der zehnten Klasse bis zur Oberstufe arbeitete ich in den Ferien in einem lokalen Bau­stoff­han­del. Es war an­stren­gend, aber mit 16 waren sechs Euro pro Stunde viel Geld.

Ungefähr zur gleichen Zeit ver­an­stal­te­nen zwei gute Freunde und ich re­gel­mäs­sig Ca­si­no­aben­de. Wir gingen zum Aldi, kauften Chips, Kekse, Apfelsaft und Aldi-Fanta. Wir stellten gemeinsam die Bank, pokerten - unter anderem Tropical Stud und Texas Hold'em - spielten Black Jack, Baccara, Red Dog, Sic Bo, hatten eine Bingo-Trommel, Jettons, ein kleines Roulette und bauten aus Bü­cher­sta­peln einen Crapstisch. Dazu lief unter anderem der Soundtrack der Ocean's-Filme. Es waren grandiose Abende.

Mit einem Teil weiterlesen.

Sczcecin

Am Samstag trampten wir von Berlin nach Stettin. Ich hatte ein paar Tage vorher erzählt, dass ich noch nie getrampt bin. Und als Art Ge­burts­tags­über­ra­schung trampten wir dann nach Stettin. Wir in­for­mier­ten uns, wo man in Berlin am besten weg kommt, holten uns ein bisschen Proviant, malten Schilder - das Internet sagte uns, dass es sinnvoll ist, eins auf deutsch und eins auf polnisch dabei zu haben, also malten wir eins auf deutsch und eins auf polnisch - und gingen los.

Mir war ein bisschen mulmig zumute, weil ich mir das nicht vorstellen konnte und auch ein bisschen Angst hatte. Würden weiterlesen.

Erdoğan-Witze

Während meiner Ausbildung trafen wir uns re­gel­mäs­sig mittwochs oder don­ners­tags zu einer englischen Ge­sprächs­run­de, in der wir uns - das macht man wohl so, habe ich hinterher erfahren- auf Englisch un­ter­hiel­ten. S., unser damaliger Ge­sprächs­run­denleiter, kam aus England, damals gehörte das noch zur EU.

Irgendwann dis­ku­tier­ten wir unter anderem über schlechten, bösen, keinen und schwarzen Humor. Er erzählte uns, dass sein Vater im KZ gestorben sei. Schweigen. Er sei besoffen vom Wachturm gefallen. Und dann dis­ku­tier­ten wir und dis­ku­tier­ten.

Humor ist eine Mög­lich­keit, sich mit Dingen zu be­schäf­ti­gen. Ihnen dafür auch etwas von ihrem Schrecken zu nehmen. Erdoğan kann alle Menschen in weiterlesen.

Pixies, ein Plan und ein Aufkleber

S. meldete mich gestern kurz­fris­tig zum heutigen Umsonst-und-Drinnen-Konzert der Pixies im SchwuZ an. arte zeichnete auf, das Konzert wird am 21. Oktober dort zu sehen sein.

Ich komme bei Konzerten immer ins Grübeln. Denke nach. Über das große Ganze. Die Welt. Mein Leben. Ich dachte über Terror nach. Oder darüber, dass ich meinen Le­bens­un­ter­halt damit verdienen möchte, etwas zu bauen, was ich selbst gerne benutze. Darüber, dass ich wieder mehr bloggen möchte. Es entstand spontan der Plan, dass ich mir täglich ungefähr eine halbe Stunde Zeit fürs Bloggen nehmen möchte. Ob und was dabei rum kommt, weiß ich nicht. Ich werde weiterlesen.

Barcamp Rhein-Neckar 2016 in Heidelberg

Letztes Jahr or­ga­ni­sier­ten wir das #bcrn15. Und es war toll. Dann or­ga­ni­sier­ten wir das #litcamp16. Und es war toll. Seit geraumer Zeit or­ga­ni­sie­ren wir das #bcrn16. Und auch das wird toll.

Das Barcamp wird am 2. und 3. Juli in der alten Feuerwache in Heidelberg statt­fin­den. Im Gegensatz zum #bcrn15 wird es zweitägig, durch den Qua­li­täts­sonn­tag also mindestens doppelt so gut.

Wir haben uns um alles gekümmert, was das Bar­cam­per_in-Herz begehrt: Es gibt wieder Catering, Kaffee, Getränke, Kin­der­be­treu­ung, WLAN, Wassereis und, wenn wir morgen sehen, dass wir das Geld dafür haben, Kuchen. Wir haben sogar gutes Wetter beantragt! Nur um eins können weiterlesen.

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