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Barcamp Rhein-Neckar 2018 in Heidelberg

Am 22. und 23. September 2018 fand das dritte Barcamp Rhein-Neckar zum dritten Mal im Dezernat 16 in Heidelberg statt. Nachdem wir es 2015 gegründet und 2016 wiederholt haben, war ich natürlich auch dieses Jahr wieder dabei. Das Team um Adrian und Valentin hat Groß­ar­ti­ges geleistet.

Das BCRN — ei­gent­lich, so habe ich gelernt, müsste es es „Hei­del­Cam­p“ oder „R­heinNe­ck­ar­Cam­p“ heißen — ist eines der kleineren Barcamps in Deutsch­land, aber vielleicht gerade deswegen ein sehr feines. Dieses Jahr gab es eine Ko­ope­ra­ti­on mit WikiDACH, dem deutsch­spra­chi­gen Wiki-Barcamp. Weil beide Camps sonst wahr­schein­lich nicht statt­ge­fun­den hätten, schlossen sich die Orga-Teams einfach kurzerhand zusammen weiterlesen.

Reden mit Rechtspopulist*innen

Auf dem dies­jäh­ri­gen, sehr schönen Barcamp Stuttgart ging es unter anderem um das Thema Rechts­po­pu­lis­t*in­nen, -extreme, woher dieser Rechtsruck auf einmal kommt und wie mit ihm umgegangen werden soll. Dabei war es einigen Menschen sehr wichtig, zwischen Rechts­po­pu­lis­t*in­nen und Rechts­ex­tre­men zu un­ter­schei­den. Sie waren der Meinung, dass man mit Rechts­po­pu­lis­t*in­nen noch dis­ku­tie­ren könne und auch müsste. Obwohl das sehr nobel ist, halte ich es für Blödsinn, mit Menschen zu dis­ku­tie­ren, die weder an einer Diskussion in­ter­es­siert sind, noch daran, eine gemeinsame Lösung zu finden. Und wahr­schein­lich haben das auch schon klügere Menschen als ich gesagt und ge­schrie­ben.

Rechts­po­pu­lis­t*in­nen ver­schie­ben den öf­fent­li­chen weiterlesen.

Von Schiefertafel und Meißel

Vor einigen Jahren hatte ich mal diesen Traum: Es gibt da so ein Gerät, quasi ein digitales Notizbuch. Ich könnte da einfach so meine Gedanken mit der Hand schreiben und hätte sie hinterher in digitaler Form.

Irgendwann erschien dann das iPad Pro mit dem Apple Pencil und ich war echt be­ein­druckt. Natürlich ging ich damals zum nächsten Apple-Store und probierte diese Kom­bi­na­ti­on aus.

Ich kann mich noch relativ gut daran erinnern, dass mich die glatte Oberfläche ab­schreck­te. Meine Er­war­tungs­hal­tung war vielleicht ein bisschen hoch, aber ich hatte gehofft, dass sich Pencil und iPad wie Zettel und Stift anfühlen

Nur: Es war zu glatt. weiterlesen.

Kundenbetreuer

Ich wollte mehr bloggen und nicht immer so große und aufwendige Sachen schreiben. Als ob das, was ich bisher gebloggt habe, groß und aufwendig wäre.

Bei Marco rufen re­gel­mäs­sig Call Center an. Wenn sie ihn zu sehr nerven, black­lis­tet er ihre Te­le­fon­num­mern. Daran musste ich heute denken:

Vor geraumer Zeit habe ich meinen Mo­bil­funk­ver­trag gekündigt, weil die zwei Jahre Min­dest­ver­trags­lauf­zeit bald rum sind, ich die Kün­di­gungs­frist nicht verpennen und so in ein weiteres Jahr Mo­bil­funk­ver­trag schlittern wollte. Damals sagte ich dem Menschen an der Hotline, dass ich mich melden würde, falls ich doch noch an einer Ver­trags­ver­län­ge­rung in­ter­es­siert sei. Das, was ich weiterlesen.

Angela Merkel ist Hitlers Tochter

Im September 2001 zogen wir nach Franken. Am 11. September 2001 passierte 9/11. Zufall? Ein paar Jahre später besuchten wir mit Tante, Cousins, Cousinen und Freun­d*in­nen das Bar­den­tref­fen in Nürnberg. Die Fahrt mit dem Zug dauerte eine halbe Stunde, wir dis­ku­tie­ren über alles Mögliche. Smart­pho­nes gab es damals noch nicht, MP3-Player waren un­be­zahl­bar und das Internet war damals noch wirklich Neuland und in weiter Ferne.

Die Nach­bar*in­nen meiner Tante waren zu der Zeit Zeugen Jehovas, beim uni­ver­sel­len Leben oder einer ver­gleich­ba­ren Ver­ei­ni­gung und somit ein in­ter­es­san­tes Thema zum Lästern. Irgendwer fragte irgendwann, was die denn so wollen. Das ist doch ganz weiterlesen.

preconditionFailure

One of my goals for May 2018 was to finally read The Pragmatic Programmer. I haven't succeeded yet, that's why this year, June was May, Extended Edition and July is June, Extended Edition.

A few years ago, a dear friend of mine rec­om­mend­ed reading this book to me and I should have listened to him. It is so in­ter­est­ing to read, I've learned a lot of things and I'm barely halfway through. What I like about this book is that it encourages you to think about your work and how you achieve it. It shows you good practices without being arrogant.

As weiterlesen.

#dbhackathon

Ich wollte schon lange mal an einem Hackathon teilnehmen. Vor ungefähr einem halben Jahr — Mitte Dezember 2017 — fand dann der achte #db­hacka­thon in Berlin statt, ver­an­stal­tet von der Deutschen Bahn. Aber was ist das überhaupt, so ein Hackathon? Wikipedia sagt dazu:

Ein Hackathon (Wort­schöp­fung aus „Hack“ und „Marathon“) ist eine kol­la­bo­ra­ti­ve Software- und Hard­ware­ent­wick­lungs­ver­an­stal­tung. Al­ter­na­ti­ve Be­zeich­nun­gen sind „Hack Day“, „Hackfest“ und „codefest“. Ziel eines Hackathons ist es, innerhalb der Dauer dieser Ver­an­stal­tung gemeinsam nützliche, kreative oder un­ter­halt­sa­me Soft­ware­pro­duk­te her­zu­stel­len.

— Quelle: Internet

Ein Hackathon scheint vom Konzept her ein bisschen zu sein wie ein Barcamp: Jemand stellt den Platz, das weiterlesen.

Open Source

Vor dem Os­ter­ur­laub schlich sich ein Gedanke in meinen Kopf. Was würde passieren, wenn ich den Quellcode für das, was ich privat pro­gram­mie­re, einfach ver­öf­fent­li­chen würde? Ich finde das Open Source-Prinzip wichtig und vor ein paar Jahren fragte ich:

Was würde Apple denn davon halten, die kompletten iOS-Versionen von Geräten, die soft­ware­sei­tig nicht mehr un­ter­stützt werden, unter eine freie Lizenz zu stellen? Dass es zumindest die Chance gibt, dass sich Soft­ware­ent­wick­ler_in­nen alter Geräte, die noch funk­tio­nie­ren, annehmen können? Mit Updates versorgen?

Warum habe ich selbst meinen eigenen Quellcode eigentlich nicht ver­öf­fent­licht? Gute Frage. Ich fragte mich selbst.

Zuerst machten sich da dann weiterlesen.

Es geht weiter

Letzte Woche habe ich also zum ersten Mal in meinem Leben einen Ar­beits­ver­trag gekündigt — so richtig schrift­lich und ordentlich. Wie so ein Er­wach­se­ner. Und fast frist­ge­recht. Wie so ein Pro­fi­an­fän­ger.

Es fühlte sich ein bisschen so an, als hätte ich Schluss gemacht. Eine Beziehung beendet. Und ich war selbst etwas überrascht, dass es mir mehr zusetzte als gedacht. Der Ar­beits­platz war der Grund, warum ich vor zwei­ein­halb Jahren von Heidelberg nach Berlin gezogen bin. Diese zwei­ein­halb Jahre waren in­ter­es­sant, lehrreich, schön und bisweilen auch an­stren­gend. Es war der erste Job nach dem Studium und ich werde wohl noch geraume Zeit dankbar weiterlesen.

Dear recruiter

Earlier this day I wrote a thread on twitter. I wanted this thread to be on my blog in an extended version. So here we go:

A recruiter sent me a message on Stack Overflow today: He was looking for a Senior iOS Developer/iOS magician for a Berlin-based health startup promising the usual promises (Startup mentality, flexible working hours, a budget for con­fe­ren­ces and hardware, cutting edge, in­ter­na­tio­nal team, a decent salary...) He stumbled upon my profile and thought it to fit perfectly for that position. Although I told him that I’m not interested, he has made me think about some weiterlesen.

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