bullshit

1 Dollar-Noten.

Von der zehnten Klasse bis zur Oberstufe arbeitete ich in den Ferien in einem lokalen Bau­stoff­han­del. Es war an­stren­gend, aber mit 16 waren sechs Euro pro Stunde viel Geld.

Ungefähr zur gleichen Zeit ver­an­stal­te­nen zwei gute Freunde und ich re­gel­mäs­sig Ca­si­no­aben­de. Wir gingen zum Aldi, kauften Chips, Kekse, Apfelsaft und Aldi-Fanta. Wir stellten gemeinsam die Bank, pokerten - unter anderem Tropical Stud und Texas Hold'em - spielten Black Jack, Baccara, Red Dog, Sic Bo, hatten eine Bingo-Trommel, Jettons, ein kleines Roulette und bauten aus Bü­cher­sta­peln einen Crapstisch. Dazu lief unter anderem der Soundtrack der Ocean's-Filme. Es waren grandiose Abende.

Mit einem Teil weiterlesen.

Sczcecin

Am Samstag trampten wir von Berlin nach Stettin. Ich hatte ein paar Tage vorher erzählt, dass ich noch nie getrampt bin. Und als Art Ge­burts­tags­über­ra­schung trampten wir dann nach Stettin. Wir in­for­mier­ten uns, wo man in Berlin am besten weg kommt, holten uns ein bisschen Proviant, malten Schilder - das Internet sagte uns, dass es sinnvoll ist, eins auf deutsch und eins auf polnisch dabei zu haben, also malten wir eins auf deutsch und eins auf polnisch - und gingen los.

Mir war ein bisschen mulmig zumute, weil ich mir das nicht vorstellen konnte und auch ein bisschen Angst hatte. Würden weiterlesen.

Erdoğan-Witze

Während meiner Ausbildung trafen wir uns re­gel­mäs­sig mittwochs oder don­ners­tags zu einer englischen Ge­sprächs­run­de, in der wir uns - das macht man wohl so, habe ich hinterher erfahren- auf Englisch un­ter­hiel­ten. S., unser damaliger Ge­sprächs­run­denleiter, kam aus England, damals gehörte das noch zur EU.

Irgendwann dis­ku­tier­ten wir unter anderem über schlechten, bösen, keinen und schwarzen Humor. Er erzählte uns, dass sein Vater im KZ gestorben sei. Schweigen. Er sei besoffen vom Wachturm gefallen. Und dann dis­ku­tier­ten wir und dis­ku­tier­ten.

Humor ist eine Mög­lich­keit, sich mit Dingen zu be­schäf­ti­gen. Ihnen dafür auch etwas von ihrem Schrecken zu nehmen. Erdoğan kann alle Menschen in weiterlesen.

Pixies, ein Plan und ein Aufkleber

S. meldete mich gestern kurz­fris­tig zum heutigen Umsonst-und-Drinnen-Konzert der Pixies im SchwuZ an. arte zeichnete auf, das Konzert wird am 21. Oktober dort zu sehen sein.

Ich komme bei Konzerten immer ins Grübeln. Denke nach. Über das große Ganze. Die Welt. Mein Leben. Ich dachte über Terror nach. Oder darüber, dass ich meinen Le­bens­un­ter­halt damit verdienen möchte, etwas zu bauen, was ich selbst gerne benutze. Darüber, dass ich wieder mehr bloggen möchte. Es entstand spontan der Plan, dass ich mir täglich ungefähr eine halbe Stunde Zeit fürs Bloggen nehmen möchte. Ob und was dabei rum kommt, weiß ich nicht. Ich werde weiterlesen.

Barcamp Rhein-Neckar 2016 in Heidelberg

Letztes Jahr or­ga­ni­sier­ten wir das #bcrn15. Und es war toll. Dann or­ga­ni­sier­ten wir das #litcamp16. Und es war toll. Seit geraumer Zeit or­ga­ni­sie­ren wir das #bcrn16. Und auch das wird toll.

Das Barcamp wird am 2. und 3. Juli in der alten Feuerwache in Heidelberg statt­fin­den. Im Gegensatz zum #bcrn15 wird es zweitägig, durch den Qua­li­täts­sonn­tag also mindestens doppelt so gut.

Wir haben uns um alles gekümmert, was das Bar­cam­per_in-Herz begehrt: Es gibt wieder Catering, Kaffee, Getränke, Kin­der­be­treu­ung, WLAN, Wassereis und, wenn wir morgen sehen, dass wir das Geld dafür haben, Kuchen. Wir haben sogar gutes Wetter beantragt! Nur um eins können weiterlesen.

Selbstbedienungskassen

Wir mussten gestern Abend noch einkaufen, weil wir Tapas machen wollten, was wir dann auch gemacht haben. Dafür gingen wir zum Rewe um die Ecke. Vor den Kassen hatten sich lange Schlangen gebildet, weil wir of­fen­sicht­lich nicht die Einzigen waren, die an einem Freitag Abend Tapas machen wollten und dafür noch einkaufen mussten.

Seit ein paar Tagen gibt es in den Markt Selbst­be­die­nungs­kas­sen. Der Supermarkt hatte wohl beschloßen, mal zu schauen, in wieweit sich der arbeitende Kunde noch weiter daran beteiligen möchte, den Profit zu optimieren. Also den vom Rewe.

Ich kenne Selbst­be­die­nungs­kas­sen aus England und finde sie irgendwo ganz charmant, weil weiterlesen.

Barcamp Berlin 2016

Vor einiger Zeit flog mir durch die Timeline, dass der Ti­cket­ver­kauf des #bcber gestartet war. Geil, dachte ich, ein Barcamp in deiner neuen Stadt! Nichts wie hin! Am ver­gan­ge­nen Wochenende fand es dann also in der Evan­ge­li­schen Schule Berlin-Zentrum statt, das dies­jäh­ri­ge Barcamp Berlin. Jan hatte es so ziemlich im Alleingang or­ga­ni­siert. Gefühlt war es ein relativ kleines Camp, aber dadurch wurde es fast familiär, was ich sehr schön fand. Dass sich am Sonntag dann nur 50% der an­ge­mel­de­ten Teil­neh­mer_in­nen blicken ließen, über­rasch­te mich dann aber doch etwas, zumal die Menschen etwas mehr als 20 Euro für das Ticket gezahlt weiterlesen.

#rpTEN

Bisher habe ich jedes Jahr versucht, an allen drei Tagen der re:publica zu bloggen. Bisher hat es nie so wirklich funk­tio­niert, also wird dieses Jahr alles anders: Ich probiere es gar nicht erst. Dass dieser Blogpost darüber hinaus viel zu spät erscheint, dazu möchte ich mich nicht weiter äußern.

Die letzten beide Male war ich auch vorher ei­ni­ger­ma­ßen vor­be­rei­tet. Ich hatte mir vorher zumindest Gedanken gemacht, welche Sessions ich besuchen wollte. Dieses Mal habe ich mir zwar vorher auch Gedanken gemacht, aber eben nicht darüber, wen oder was ich sehen wollte.

Und so stand ich unter anderem mit Nils und Suse vor weiterlesen.

Friedlich

Am Sonntag war ich auf dem Tem­pel­ho­fer Feld. Felix hatte es mir vor einer Woche gezeigt. Wow, dachte ich damals, da kann man bestimmt schöne Son­nen­un­ter­gän­ge beobachten. Als Fan von Son­nen­un­ter­gän­gen bin ich besonders schönen natürlich nicht abgeneigt.

Und so setzte ich mich auf mein Fahrrad und fuhr durch Berlin zu besagtem Flughafen. Dort drehte ich eine Runde und fand eine freie Bank. Im Hin­ter­grund spielte jemand auf einer Gitarre. Es war so wunderbar friedlich in dem Moment.

Zu wir-sind-afd.de

Die Land­tags­wah­len sind vorbei. In Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Baden-Würt­tem­berg sitzen demnächst Nazis in den Landtagen. Doch darum soll es heute hier nicht gehen. Ich möchte statt­des­sen nochmal auf wir-sind-afd.de eingehen. Auf das Feedback. Ein paar Kommentare.

Bisher (Stand: 13.03.2016, 23:19) haben mehr als 104.000 Menschen die Seite besucht, seitdem ich Piwik am 28. Februar in­stal­liert habe. Die meisten kamen über Facebook, knapp 6500 via Twitter und der Rest aus un­ter­schied­li­chen Foren, Kom­men­tar­spal­ten und über Such­ma­schi­nen.

Mich erreichten einige Zitate, Quellen und Links per Mail, dafür möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken! Auch Kommentare kamen auf diesem Weg. Hier weiterlesen.

Previous »