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Gedruckte Zeitungen und Notizbücher

Vor rund zwei Wochen blug ich über Zeitungen. Seitdem ist fast nichts passiert: Ich habe mir jeweils Donnerstag zwei gedruckte Ausgaben vom Freitag gekauft. Und beide Ausgaben tat­säch­lich gelesen. Aber weil Tra­di­tio­nen meistens pro­ble­ma­tisch sind, verhindere ich die Bildung einer neuen gleich mal — und kaufe mir den neuen Freitag Freitag.

Einen Text in einer gedruckten Zeitung zu lesen ist etwas anderes als denselben Text auf dem Tablet zu lesen. Das hat weniger mit dem Text als viel mehr mit dem Medium zu tun. Eine Zeitung kann ich in einzelne Bücher zerlegen und falten. Wenn ich das Gleiche — und dasselbe weiterlesen.

Ich will gerade nicht.

Ich bin krank­ge­schrie­ben. Irgendwann am letzten Wochenende habe ich mir eine Erkältung ein­ge­fan­gen, die den Spieß dann kurzerhand umdrehte und mich ihrerseits nicht mehr losließ. Nun verbringe ich meine Zeit also zwischen Schlaf, Aspirin Complex und Ka­mil­len­tee auf dem Sofa. Eine Staffel „The Punisher“ habe ich ebenso hinter mir wie diverse Artikel der New York Times und vier Teile einer groß­ar­ti­gen, vier­tei­li­gen arte-Do­ku­men­ta­ti­on über die Zeitung aus New York und Donald Trump. O tempora, o mores.

Und dann lese ich ein Interview mit Julian Reichelt, der die BILD mit eben jener New Yorker Zeitung vergleicht:

Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass weiterlesen.

Ein Jahr Codestammtisch

Wer mir auf Twitter folgt, dürfte es schon lange mit­be­kom­men haben: Seit einem Jahr nehmen ein sehr guter Freund und ich gemeinsam einen Podcast auf — seit Ende August mit er­schre­cken­der Re­gel­mä­ßig­keit. Alle zwei Wochen erscheint eine Folge des Codestamm­tisch und es ist mir wichtig, das einfach mal in meinem Blog zu erwähnen.

Beim Codestamm­tisch reden Max und ich ein Getränk lang über alle möglichen Themen mit einem Bezug zur Soft­ware­ent­wick­lung: Es gibt eine Folge zum Thema Ver­si­ons­kon­trol­le, es gibt eine Folge, in der wir uns über unsere Er­fah­run­gen mit Re­crui­ter*in­nen un­ter­hal­ten, wir hatten bisher drei Gäste und sogar zwei Folgen weiterlesen.

Voucher für den 35C3 gesucht

Anfang Oktober hatte ich kein Geld und dann startete auf einmal aus heiterem Himmel der Vorverkauf für den 35C3, den dies­jäh­ri­gen Congress.

Jemand schenkte mir das Geld für das Ticket und das hat mich ein bisschen sprachlos gemacht. Unendlich dankbar bin ich immer noch. Ich habe mir selbst gesagt, dass ich das an jemand anderes wei­ter­ge­ben möchte. Und jetzt habe ich wieder Geld und möchte das einlösen: Ich möchte einem Menschen, der es sich sonst nicht leisten könnte, das Ticket für den Congress zahlen.

Es gibt eine Bedingung: Auf dem Congress turnen genug weiße, he­te­ro­se­xu­el­le Männer rum, noch mehr braucht es nicht. weiterlesen.

Barcamp Rhein-Neckar 2018 in Heidelberg

Am 22. und 23. September 2018 fand das dritte Barcamp Rhein-Neckar zum dritten Mal im Dezernat 16 in Heidelberg statt. Nachdem wir es 2015 gegründet und 2016 wiederholt haben, war ich natürlich auch dieses Jahr wieder dabei. Das Team um Adrian und Valentin hat Groß­ar­ti­ges geleistet.

Das BCRN — ei­gent­lich, so habe ich gelernt, müsste es es „Hei­del­Cam­p“ oder „R­heinNe­ck­ar­Cam­p“ heißen — ist eines der kleineren Barcamps in Deutsch­land, aber vielleicht gerade deswegen ein sehr feines. Dieses Jahr gab es eine Ko­ope­ra­ti­on mit WikiDACH, dem deutsch­spra­chi­gen Wiki-Barcamp. Weil beide Camps sonst wahr­schein­lich nicht statt­ge­fun­den hätten, schlossen sich die Orga-Teams einfach kurzerhand zusammen weiterlesen.

Reden mit Rechtspopulist*innen

Auf dem dies­jäh­ri­gen, sehr schönen Barcamp Stuttgart ging es unter anderem um das Thema Rechts­po­pu­lis­t*in­nen, -extreme, woher dieser Rechtsruck auf einmal kommt und wie mit ihm umgegangen werden soll. Dabei war es einigen Menschen sehr wichtig, zwischen Rechts­po­pu­lis­t*in­nen und Rechts­ex­tre­men zu un­ter­schei­den. Sie waren der Meinung, dass man mit Rechts­po­pu­lis­t*in­nen noch dis­ku­tie­ren könne und auch müsste. Obwohl das sehr nobel ist, halte ich es für Blödsinn, mit Menschen zu dis­ku­tie­ren, die weder an einer Diskussion in­ter­es­siert sind, noch daran, eine gemeinsame Lösung zu finden. Und wahr­schein­lich haben das auch schon klügere Menschen als ich gesagt und ge­schrie­ben.

Rechts­po­pu­lis­t*in­nen ver­schie­ben den öf­fent­li­chen weiterlesen.

Von Schiefertafel und Meißel

Vor einigen Jahren hatte ich mal diesen Traum: Es gibt da so ein Gerät, quasi ein digitales Notizbuch. Ich könnte da einfach so meine Gedanken mit der Hand schreiben und hätte sie hinterher in digitaler Form.

Irgendwann erschien dann das iPad Pro mit dem Apple Pencil und ich war echt be­ein­druckt. Natürlich ging ich damals zum nächsten Apple-Store und probierte diese Kom­bi­na­ti­on aus.

Ich kann mich noch relativ gut daran erinnern, dass mich die glatte Oberfläche ab­schreck­te. Meine Er­war­tungs­hal­tung war vielleicht ein bisschen hoch, aber ich hatte gehofft, dass sich Pencil und iPad wie Zettel und Stift anfühlen

Nur: Es war zu glatt. weiterlesen.

Kundenbetreuer

Ich wollte mehr bloggen und nicht immer so große und aufwendige Sachen schreiben. Als ob das, was ich bisher gebloggt habe, groß und aufwendig wäre.

Bei Marco rufen re­gel­mäs­sig Call Center an. Wenn sie ihn zu sehr nerven, black­lis­tet er ihre Te­le­fon­num­mern. Daran musste ich heute denken:

Vor geraumer Zeit habe ich meinen Mo­bil­funk­ver­trag gekündigt, weil die zwei Jahre Min­dest­ver­trags­lauf­zeit bald rum sind, ich die Kün­di­gungs­frist nicht verpennen und so in ein weiteres Jahr Mo­bil­funk­ver­trag schlittern wollte. Damals sagte ich dem Menschen an der Hotline, dass ich mich melden würde, falls ich doch noch an einer Ver­trags­ver­län­ge­rung in­ter­es­siert sei. Das, was ich weiterlesen.

Angela Merkel ist Hitlers Tochter

Im September 2001 zogen wir nach Franken. Am 11. September 2001 passierte 9/11. Zufall? Ein paar Jahre später besuchten wir mit Tante, Cousins, Cousinen und Freun­d*in­nen das Bar­den­tref­fen in Nürnberg. Die Fahrt mit dem Zug dauerte eine halbe Stunde, wir dis­ku­tie­ren über alles Mögliche. Smart­pho­nes gab es damals noch nicht, MP3-Player waren un­be­zahl­bar und das Internet war damals noch wirklich Neuland und in weiter Ferne.

Die Nach­bar*in­nen meiner Tante waren zu der Zeit Zeugen Jehovas, beim uni­ver­sel­len Leben oder einer ver­gleich­ba­ren Ver­ei­ni­gung und somit ein in­ter­es­san­tes Thema zum Lästern. Irgendwer fragte irgendwann, was die denn so wollen. Das ist doch ganz weiterlesen.

preconditionFailure

One of my goals for May 2018 was to finally read The Pragmatic Programmer. I haven't succeeded yet, that's why this year, June was May, Extended Edition and July is June, Extended Edition.

A few years ago, a dear friend of mine rec­om­mend­ed reading this book to me and I should have listened to him. It is so in­ter­est­ing to read, I've learned a lot of things and I'm barely halfway through. What I like about this book is that it encourages you to think about your work and how you achieve it. It shows you good practices without being arrogant.

As weiterlesen.

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