bullshit

Einkaufszettl 0.5.4

Es gibt Neuigkeit­en zum Einkauf­szettl. Also eigentlich gibt es nur eine neue Version im App Store. Ich zitiere mal aus den Release Notes:

Diese Version wäre nicht notwendig gewesen, hätte der Entwickler ein bisschen mehr Sorgfalt an den Tag gelegt. Vielleicht wäre ihm der Bug, den diese Version behebt, dann aufge­fall­en:

Wenn Du als Nutzer_in eigene Kategorien hinzuge­fügt hast, konnte es passieren, dass die Rei­hen­folge der Kategorien durcheinan­der kam.

Vielen Dank an Manon, dass Du den Fehler gemeldet hast! Der Entwickler hat (hof­fentlich) aus seinem Fehler gelernt und wird jetzt (noch) mehr Sorgfalt an den Tag legen.

Das Update steht im App Store zum weiterlesen.

Der Einkaufszettl - 2015 und 2016

2016 war in vielerlei Hinsicht ein schlechtes Jahr: Donald Trump. Viele bekannte Menschen sind gestorben. Donald Trump. Kommen wir also schnell zum ei­gent­li­chen Thema: Dem Ein­kaufs­zettl.

Du wirst dich jetzt fragen: Der Ein­kaufs­zettl? Gibt's den noch? Diese total billige App von - wie hieß er gleich noch? Ja, gibt's noch. Man munkelt, dass es sogar den einen oder anderen Nutzer neben mir gibt. Wieviele ihn aber tat­säch­lich nutzen, weiß ich nicht.

Das ei­gent­li­che Thema dieses Blogposts ist es, ein paar Zahlen und Sta­tis­ti­ken fest­zu­hal­ten, wie sich der Ein­kaufs­zettl 2016 geschlagen hat. Und weil er im Herbst 2015 erschienen ist, möchte ich auch weiterlesen.

JF-Umfrage: Was ist dein Lieblingsessen?

Neulich erwähnte ich, dass ich unter anderem die Junge Freiheit in meinem Feedreader abonniert habe, um meine Fil­ter­bla­se auf­zu­bre­chen, wie ich schrieb. Mehr als einmal habe ich wegen der Artikel und ihrer un­ter­schwel­li­gen Ag­gres­sio­nen dort aufgeregt. Nun fiel mir dort vor ein paar Tagen eine Umfrage auf. Es wird gefragt:

Der deutsche Staat hat 2016 Mehr­ein­nah­men in Höhe von 24 Milliarden Euro erzielt. Haus­halts­über­schuß: Für was sollte der Staat die Mehr­ein­nah­men verwenden?

Die Ant­wort­mög­lich­kei­ten scheinen besorgte Bür­ger_in­nen wohl in ihrer Welt­an­schau­ung und ihren Ängsten bestärken zu wollen: Mehr Geld für innere Sicherheit und Ver­tei­di­gungs­etat, denn in Deutsch­land herrscht das Chaos!!1! Gebt den weiterlesen.

Demokratie durch Los?

Ich habe relativ viele RSS-Feeds abonniert, darunter sind Perlen wie unmus, aber auch All­täg­li­ches wie die Zeit oder die Junge Freiheit, um meine Fil­ter­bla­se auf­zu­bre­chen. Im Alltag bleibt mir da leider gar nicht die Zeit, alle Artikel aus­führ­lich zu lesen, geschweige denn meine Gedanken dazu zu notieren. Aber sie reicht, um sie zu markieren. Um sie später zu lesen. Um sie eventuell zu verbloggen.

Ich gewöhne es mir gerade an, solche markierten Artikel im Urlaub zu lesen, am Wochenende, wenn ich Zeit habe, wenn ich Lust auf sie habe. Ein solcher Artikel, den ich mich markiert hatte, war "Zur Wahl steht: weiterlesen.

Locomore

Vor ziemlich genau einem Monat fuhr ich zum letzten Mal letztes Jahr von Berlin über Heidelberg nach Mannheim. Ich fuhr die Strecke 2016 relativ häufig, meistens mit der Deutschen Bahn, manchmal fand ich eine Mit­fahr­ge­le­gen­heit, nur mit dem Fernbus fuhr ich nie.

Dieses Mal wollte ich mit Locomore fahren. Locomore ist ein neuer Fernzug, der seit dem 14.12. täglich zwischen Stuttgart und Berlin verkehrt, gerne mehr Menschen auf die Schiene und weg von Fernbus, Flugzeug, Auto und Co. bringen will.

Eine Be­son­der­heit war, dass es die Mög­lich­keit gab, sich vorab per Crowd­fun­ding zu beteiligen. Ach, dachte ich, lass uns das doch einfach weiterlesen.

Ihr seid scheiße

Vorhin erreichte mich eine Email. Ver­schlüs­selt. Von Gerold. Gerold schrieb:

Ich benutze aus­nahms­wei­se Ihre übliche Gos­sen­spra­che und sage: "Ihr seid SCHEIßE"!!

Nicht mehr und nicht weniger.

Lieber Gerold,

ist es okay für Dich, wenn ich Dich duze? Ich möchte Dich nicht beleidigen, ganz im Gegenteil. Ich möchte mit Dir reden. Da Du Deine Email­adres­se angegeben hast, erwartest Du wahr­schein­lich eine Antwort, auch wenn Du mir wahr­schein­lich nicht antworten wirst. Ich finde es wichtig, dass man mit­ein­an­der redet. Dass man versucht, einander zu verstehen. Gedanken austauscht. Wenn Du mir antworten willst, weißt Du ja, wie Du mich am besten erreichst.

Lieber Gerold, ich möchte Dich fragen, weiterlesen.

Angst

Gestern schrieb ich, was ich als iOS-Entwickler verdiene. Vor geraumer Zeit überlegte ich mir, dass ich gerne nicht mehr Vollzeit, sondern nur noch Teilzeit arbeiten würde. Das habe ich heute in die Wege geleitet, ich werde ab dem 1.1. nur noch vier Tage die Woche arbeiten. Gestern rechnete ich durch, was ich dann im Monat noch netto verdiene, meine erste Reaktion war ein 😱

Ich war ein bisschen überrascht und bekam tat­säch­lich ein bisschen Angst. Aber diese Angst legte sich, nachdem ich mich näher mit ihr be­schäf­tig­te. Ich hätte jederzeit die Option, wieder auf eine Voll­zeit­stel­le zu wechseln. Außerdem wäre der weiterlesen.

Gehalt

@Cheatha machte mich auf einen wun­der­ba­ren Text aufmerksam:

Wenn ich euch aktuell einen Text ans Herz legen darf, dann den! Die ge­schil­der­ten Weisheiten lassen sich auch auf andere Branchen übertragen https://t.co/mKFsuQ8g9O

— Cheatha (@Cheatha) 3. November 2016

Der erste Satz des Textes beschreibt sehr gut, um was es geht:

I am a forty-two years old self-taught developer, and this is my story.

Eine TL;DR wäre möglich, aber sinnlos. Unter anderem geht es in dem Blogpost auch um Gehalt:

Speak out your salary, say it loud, blog about it, so that your peers know how much their work is worth. Companies want you to shut up about weiterlesen.

Aus dem Maschinenraum

Letztens fasste ich den Entschluss, dass ich wieder mehr bloggen möchte. Ja, ich weiß, das habe ich vor ein paar Monaten schon einmal behauptet und seitdem ist relativ wenig passiert. Damals schrieb ich:

Einfach trotzdem machen. Versuchen, dran zu bleiben.

Neuer Versuch. Neulich bekam ich dann durch Zufall mit, dass acrylamid - der Static Site Generator, den ich für diesen Blog nutze - seit Mitte August nicht mehr wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Das ist jetzt kurz­fris­tig erstmal kein Welt­un­ter­gang, denn das HTML, das er bereits generiert hat, wird dadurch ja nicht schlecht.

Über kurz oder lang möchte ich jedoch wieder mal das Setup ändern. weiterlesen.

#campOS

More than one month ago I attended SwiftConf in Cologne. It was my first developer conference ever and I really enjoyed it.

Earlier this month the Macoun took place in Frankfurt, another conference I wanted to attend. Un­for­t­u­n­a­te­ly I just came back from the US - I spent two weeks on holiday there - and suffered from jetlag, so I missed it.

A few days ago Marco Oerter wrote a tweet, asking for "in­te­res­ting con­fe­ren­ces in Germany" next to Macoun, UIKonf and SwiftConf. Turns out: There are no other "in­te­res­ting con­fe­ren­ces" in Germany for iOS/macOS/tvOS/watchOS-devs.

As I'm a barcamp addict - I really like the atmosphere there, the people are awesome, and the weiterlesen.

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