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Stadtblatt und RNZ

Gerade recherchiere ich für meinen Jahresrückblick. Dabei bin ich auf den Jahresrückblick der Stadt Heidelberg gestoßen, der im Stadtblatt veröffentlicht wird.

Am Ende gibt ein kleines, blaues Kästchen Auskunft darüber, wer dafür verantwortlich ist.

Kleiner blauer Kasten

Ah, da sieh mal einer an. Die Rhein-Neckar-Zeitung druckt das. Das lässt folgende Aussage von Würzner in einem ganz neuen Glanz - ich will jetzt nicht sagen erstrahlen - erstrahlen:

Die Kommunikation mit den Bürgern sei Aufgabe der Zeitung.

Blog vertonen

Ich sitze gerade an meinem Jahresrückblick für den großen Blog. Natürlich werde ich diesen Beitrag auch vertonen.

Mir kam der Gedanke, den ich bereits letztens geäussert habe:

Grundsätzlich gilt: Nimm dir Zeit.

Blogposts zu verpodcasten, kostet Zeit. Viel Zeit. Da kannst du Gedanken nicht einfach mal so in den Hauptblog schmeissen. Ich glaube, ich habe die Existensberechtigung dieses µblogs gefunden, nur falls jemand fragt, warum ich meinen ello-Account gelöscht habe!

#31C3

Gestern Abend kam mir spontan die Idee, mich in den Zug zu setzen und zum #31C3 zu fahren. Eigentlich wollte ich da letztes Jahr schon hin.

Ich haderte bis vorhin mit mir selbst. Zum einen wollte ich dahin. Zum anderen stehen ein paar größere Anschaffungen ins Haus, ausserdem werde ich im Januar ziemlich viel unterwegs sein.

Beispielsweise hat mich Helmut nach Winterthur eingeladen.

Ich habe es gelassen und gebe mich für dieses Mal mit dem Stream zufrieden. Hätte ich nicht vor einem Jahr gesagt "Nächstes Jahr fahre ich zum 30C3", würde ich ja sagen "Nächstes Jahr fahre ich zum 32C3".

Liebeserklärung an die Vielfalt - eine Weihnachtsbotschaft

In den letzten Wochen haben Menschen in Dresden und anderswo Angst, Kälte, Kleinmut, Rassimus, Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit auf die Straße getragen. Wir sind nicht nur verunsichert, sondern sehen das friedliche Zusammenleben in diesem Land erschüttert. Was wir in Dresden sehen, sind nicht die üblichen Nazis, aber Menschen, die letztlich die gleiche menschenverachtende Ideologie verbreiten.

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brandeins - "Selbstbestimmung"

Ich habe mir seit langem mal wieder eine brandeins gekauft, dieses Mal geht es um das Thema Selbstbestimmung.

Cover der brandeins

Meine erste brandeins habe ich Mitte 2013 gelesen, Raphael hatte eine mitgebracht und ich verschlang sie. Wenig später war ich im Besitz der Juni-Ausgabe.

Das Thema - Selbstbestimmung - war der Grund, warum ich auch bei dieser Ausgabe nicht lange gezögert habe. Es war ein Fehler, denn schon das Editorial macht Lust, was eigenes aufzubauen. Es war kein Fehler.

Urlaubsbeginn

Urlaubsbeginn

Ofenkartoffeln mit frischen Kräutern ohne Kräuter, Pilzpfanne, wie auf der Kirmes, perfektes Rindersteak, als Nachtisch warten zwei kleine Flaschen Dunkles im Kühlschrank.

Angst

Heute morgen habe ich das Interview von Tilo Jung mit Murat Kurnaz gelesen. Es hat mich erschüttert.

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"Folter"

Wir lernen gerade für die kommende Klausurenwoche. In der Pause haben wir eben eine Folge Mit offenen Karten zum Thema Folter geschaut.

Ein Kommilitone wollte dann mit mir darüber diskutieren, dass Folter in manchen Situationen doch legitim sei. Dieser Kommilitone wollte schon vor einem halben Jahr mit mir darüber diskutieren, dass man Menschen mit Behinderung doch bitte töten möchte, weil sie der Gemeinschaft nicht dienen können.

Folter ist nie legitim, meinte ich zu ihm. Er wollte diskutieren. Wenn jemand meinen Bruder entführen würde, dann würde Folter doch plötzlich legitim werden.

Nein, das legitimiert Folter nicht. Ende der Diskussion.

Alte Geräte

Vor geraumer Zeit habe ich mir ein gebrauchtes iPhone gekauft, ein 3GS aus 2009. Ein schönes Handy.

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Twitter?

Eigentlich wollte ich eine Woche ohne Twitter auskommen. Meine Hoffnung war, dass ich mehr lernen würde. Dass ich mal diesen Microblog wieder anfasse. Als Mitte zwischen den 140 Zeichen von Twitter und den n Zeichen im Blog passt dieser Microblog doch recht gut. Für unfertige Gedanken.

Ich habe die Zeit ohne Twitter aufgegeben. Mehr gelernt habe ich nicht. Aber mehr gelesen. Ich hatte seit geraumer Zeit mal wieder ein Buch in der Hand und habe meinen Feedreader intensiver gelesen, statt in der Bahn den Twitterfeed abzugrasen, wie ich es vorhin wieder getan habe.

Von daher hat die twitterfreie Woche doch etwas gebracht.

Mir schwirren zur Zeit so viele Gedanken durch den Kopf, für die ein ganzer, ein langer, ein ausführlicher Blogpost zu ganz, zu lang, zu ausführlich wäre. Diese Gedanken werde ich wohl nach und nach hier outsourcen. Vielleicht werde ich diesen Microblog auch offline nehmen und lokal als Tagebuch führen. Ich weiss es noch nicht.

Jetzt möchte ich kochen. Darüber werde ich nachher vielleicht auch noch microbloggen.