bullshit

osstatus.com

Ich sitze gerade an einer kleinen App fürs iPhone, einer Art pre­tix­dro­id für iPhone. Da liegen noch ein paar Abende Arbeit vor mir. Unter anderem speichert die App Dinge in der Keychain. Da es das erste Mal ist, dass ich ir­gend­et­was schreibe, das etwas in die Keychain schreibt, stolpere ich hier und da noch ge­le­gent­lich und bekomme OSStatus-Codes. Da mir die Bedeutung von „-25299“ eher weniger sagt als „The item already exists.“, habe ich mal kurz das Internet durch­fors­tet und stieß dabei auf osstatus.com.

Gerichtstermin wegen wir-sind-afd.de

Seit dem letzten Update zu wir-sind-afd.de sind einige Monate ins Land gezogen, so wie die AfD leider in den Bundestag. Die An­wäl­t_in­nen der AfD haben dann wenig später eine Klage vor dem LG Köln ein­ge­reicht. Ich werde es mir da demnächst auf der An­kla­ge­bank als Beklagter auf einem Sitz­mö­bel­stück bequem machen dürfen.

Der Gütetermin mit an­schlie­ßen­der erste mündlicher Ver­hand­lung findet am 16. Januar 2018 um 13:00 Uhr im Sit­zungs­saal 235 des LG Köln statt. Die Ver­hand­lung ist öffentlich. Wenn ihr also nichts Besseres zu tun habt, dann kommt doch rum und schaut euch das an. Ich freue mich sehr über Un­ter­stüt­zung. weiterlesen.

Aus Scheiße Gold machen

Die ZEIT sammelt heute Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge für die Deutsche Bahn. Das reicht von einem besseren Kri­sen­ma­nage­ment und mehr In­for­ma­tio­nen, wenn etwas schief läuft, bis zu einer ver­ein­fach­ten App.

Im Großen und Ganzen bin ich be­ein­druckt von der Leistung der Bahn. Natürlich gibt es hier und da durchaus Ver­bes­se­rungs­po­ten­ti­al, keine Frage. Trotzdem fahre ich gerne mit dem Zug und bin dankbar, dass ich sicher und ei­ni­ger­ma­ßen entspannt und pünktlich ans Ziel komme.

Worüber ich mich jedes Mal ärgere, sind die kos­ten­pflich­ti­gen Toiletten an Bahnhöfen. Anstatt sie selbst zu betreiben, zieht die Bahn es vor, dieses Angebot wohl aus Kos­ten­grün­den von externen Part­ner­un­ter­neh­men anbieten zu weiterlesen.

Für nichts und wieder nichts

2013 konnte man einen Bitcoin für ungefähr 800 Euro kaufen. Damals gab es einen ersten Hype, auf dessen Höhepunkt ich ein bisschen Geld in­ves­tier­te. Im schlimms­ten Fall würde ich das bisschen Geld verlieren, dachte ich mir, das könnte ich verkraften. Im besten Fall hätte ich halt ein bisschen verdient. Ich nahm mir vor, einfach mal zu schauen, was daraus wird.

Ein paar Tage verfolgte ich re­gel­mäs­sig den Kurs, dann wurde es langweilig. Ausserdem be­schäf­tig­te ich mich mit anderen Dingen: Klausuren. Lohnarbeit. Menschen. Und irgendwann habe ich meine In­ves­ti­ti­on dann tat­säch­lich vergessen.

Mitte diesen Jahres wurde ich wieder daran erinnert: Die Kurse für weiterlesen.

Einkaufszettl 0.6

Eine kurze Durchsage zum Ein­kaufs­zettl: Es gibt mal wieder eine neue Version im App Store.

Das ur­sprüng­li­che Zeit war, endlich mal auf Bar­rie­re­frei­heit zu achten und sie dort, wo sie fehlt, noch nach­zu­rüs­ten. Heute morgen fiel mir auf, dass ich da nochmal Hand anlegen darf. Es ist bei­spiels­wei­se nicht per VoiceOver er­sicht­lich, ob ein Produkt bereits auf der Liste steht oder schon gekauft wurde.

Eine Folge davon, für mehr Bar­rie­re­frei­heit zu sorgen, war, dass man nun in der App wählen kann, ob man sie wie bisher mit der Wischgeste bedienen möchte oder die Dinge lieber antappt, um sie auf den Ein­kaufs­zettl zu weiterlesen.

60 Euro. Bedauerlicherweise.

Ich stieg vorhin in eine Re­gio­nal­bahn. Dort lächelte mich ein Aufkleber des Ver­kehrs­ver­bun­des zum Thema Fahren ohne Fahrschein an:

Es hat sich nie weniger gelohnt. Nach den Ge­mein­sa­men Be­för­de­rungs­be­din­gun­gen müssen wir diesen Betrag (60€) von Ihnen erheben, wenn Sie öf­fent­li­che Ver­kehrs­mit­tel ohne gültigen Fahrschein benutzen.

Mich machen hier zwei Sachen traurig:

  1. Die For­mu­lie­rung. Sie erweckt den Eindruck, dass es der Bahn leid täte, würde sie mich ohne gültigen Fahrschein erwischen. Eigentlich wollen sie mir dafür keine 60 Euro abknöpfen, seien aber aufgrund der Be­för­de­rungs­be­din­gun­gen be­dau­er­li­cher­wei­se dazu ver­pflich­tet. Wenn es euch leid tut, dann setzt euch dafür ein, die ge­mein­sa­men Be­för­de­rungs­be­din­gun­gen zu ändern.
  2. Die Tatsache, weiterlesen.

miniflux + unread

Vor ein paar Tagen änderte sich wieder einmal alles.

Was bisher geschah

Zumindest, was mein Setup zum Lesen von RSS-Feeds betrifft. Bisher verwendete ich dafür über mehrere Jahre hinweg Tiny Tiny RSS — kurz: tt-rss — auf einem Uberspace, um diverser Feeds abzugrasen. Zum Lesen nutzte ich auf dem Mac, nachdem die Ent­wick­lung von microRSS, einem Desktop-Client für tt-rss Mitte 2015 ein­ge­stellt worden war, die We­bo­b­er­flä­che von tt-rss. Für das iPhone hatte ich mir vor Ewigkeiten eine App namens „tiny Reader RSS“ gekauft, die ich seitdem verwendete.

Dieses System war nicht perfekt, es gab durchaus Sachen, die echt genervt haben. So weiterlesen.

XNetflixions - Gastbeitrag bei condomsbydefault.de

Vor knapp einer Woche habe ich einen Gast­bei­trag für Condoms by Default ge­schrie­ben. Er ist ten­den­ti­ell leider eher NSWF, was aber weniger mit dem Inhalt, als vielmehr mit dem, was W als SFW ansieht, zu tun hat: Der Blogpost be­schäf­tigt sich mit dem Thema, warum wir so wenig über Pornos und Sex reden. Und um Netflix geht es auch. Und um faire Pornos. Oh je, jetzt werde ich bestimmt nie wieder einen anderen Job finden. Wir sollten mal dringend über Pornos reden und darüber, was als NSFW angesehen wird.

Die Idee, bei Djure einen Gast­bei­trag zu ver­öf­fent­li­chen, hatte ich ein paar weiterlesen.

Life Is Strange

Am Wochenende — das dauerte dieses Mal von Donnerstag bis Dienstag, gerne mehr davon — habe ich das erste Mal Life is Strange gespielt, bisher habe ich die erste Episode geschafft. Mir gefällt die Musik un­glaub­lich gut, eigentlich könnte man das Spiel starten, im Hauptmenü verweilen und einfach nur der Musik lauschen. Aber dann würde man ihm Unrecht tun.

In dem Spiel hat man Zugriff auf eine Art Tagebuch von Max, der Hauptfigur, in dem diverse In­for­ma­tio­nen abrufbar sind, unter anderem gibt es In­ter­es­san­tes zu den Cha­rak­te­ren zu lesen. Auf der Seite, die Warren beschreibt, sind einige ma­the­ma­ti­sche Glei­chun­gen zu sehen, weiterlesen.

Ich male mir die Welt

Im Moment habe ich den Eindruck, dass pro­gres­si­ve Menschen – ich zähle mich dazu – zu viel auf rechte Pro­vo­ka­tio­nen und Ideen reagieren. Es ist wichtig, sich rechten Menschen und ihren Ideen ent­ge­gen­zu­stel­len und ihnen zu zeigen, dass ihre Ansichten nicht willkommen sind. Gleich­zei­tig habe ich den Eindruck, dass wir zu wenig kon­struk­tiv agieren, aber über jedes Stöckchen, das Rechte uns hinhalten, springen.

Auch Susanne von Li­te­ra­tur­schock twitterte etwas ähnliches:

Wie wäre es, wenn wir endlich mal agieren, anstatt immer zu reagieren? Lasst uns endlich die Initiative ergreifen und selbst Themen machen! https://t.co/VyYG2MXTQ7

— Li­te­ra­tur­schock (@li­te­ra­tur­schock) 18. September 2017

Wir müssen uns für Mensch­lich­keit weiterlesen.

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