bullshit

Spotibye

Auf Twitter habe ich gerade bei Torsten gelesen, dass Torsten im September alle möglichen Musik- und Vi­deo­st­rea­m­ing-Dienste gekündigt hat. Vor ein paar Monaten habe ich das ebenfalls getan, aus un­ter­schied­li­chen Gründen.

Natürlich will ich nicht ohne Musik leben. Während des Tages läuft hier mitt­ler­wei­le ziemlich viel Deutsch­land­funk Nova als Hin­ter­grund­be­schal­lung — Netflix habe ich übrigens auch gekündigt und kom­pen­sie­re auch hier aus­ge­zeich­net mit den Me­dia­the­ken der Öffentlich-Recht­li­chen.

Aber ich will nicht nur immer Radio hören. Zu diesem Zweck habe ich mir vor ein paar Tagen testweise ein Funkwhale-Instanz geklickt, in der ich die Musik hoch­ge­la­den habe, die ich bei Bandcamp gekauft habe. weiterlesen

Access to Tools (in Graphic Design)

Eigentlich wollte ich gerade laufen gehen, aber dann stöberte ich in den Talks vom #rc3 — nur mal fix gucken, ob da irgendwas In­ter­es­san­tes dabei ist — und jetzt schaue ich voller Fas­zi­na­ti­on einen Beitrag zu Werkzeugen für Typografie, Gra­fik­de­sign und Be­wusst­seins­wan­del. Und danach gehe ich laufen.

How to Freizeichen

Dieses Jahr findet der Chaos Com­mu­ni­ca­ti­on Congress im Homeoffice statt und heisst Remote Chaos E3xperience. Aber eigentlich ist alles wie immer: Es ist wuselig, es gibt Talks, Mate — und es gibt Eventphone.

Gestern Abend schaute ich ein bisschen Te­le­shop­ping und während der Werbung dachte ich mir, dass ich die Werbemusik gerne als War­te­schlei­fen­mu­sik hätte:

Gesagt, getan:

Reverse Engineering the source code of the BioNTech/Pfizer SARS-CoV-2 Vacchine

In der Oberstufe hatte ich gute Noten in Bio. Das kam haupt­säch­lich daher, weil ich laut dachte — die Lehrerin gab mir deshalb mündlich 14 Punkte, meine Mit­schü­ler*in­nen kom­men­tier­ten dazu trocken in der Abi-Zeitung:

labert in Bio IMMER rein, anstatt sich zu melden; [...] spricht einfach im Unterricht, ohne sich zu melden;

Geblieben sind eine Fas­zi­na­ti­on dafür, wie großartig das bio­lo­gi­sche Leben funk­tio­niert, wie clever es Probleme löst und die mehr oder weniger er­nüch­tern­de Erkenntnis, dass ich dafür einfach nicht klug genug bin. So wie für Mathe. Statt­des­sen wurde ich iOS-Entwickler und vielleicht möchte ich irgendwann mal was mit Bio­in­for­ma­tik machen.

Zu dieser weiterlesen

Mit Bitcoin gegen das US-Embargo

Beim Durch­flie­gen meiner RSS-Feeds blieb ich vor ein paar Tagen an einem Artikel vom nd hängen. Es geht darum, wie Aus­lands­ku­ba­ner*in­nen ihren Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­gen trotz Embargo der USA Geld auf die Insel schicken: Sie gehen einen Umweg über Crypto-Währungen.

Durchgerungen

Im Sommer habe ich über die App vom nd gebloggt — da hat sich seitdem übrigens nichts getan — und Anfang Oktober dann zum „Rote Brause“-Podcast — da hat sich, vom Cover abgesehen auch nichts getan, er ist immer noch sehr gut.

Eine Sache habe ich aber vor mir her­ge­scho­ben, immer und immer wieder. Vor rund einer Woche habe ich mich dann endlich mal durch­ge­run­gen und ein Kombi-Abo ab­ge­schlos­sen. Aus un­ter­schied­li­chen Gründen komme ich mit dem Lesen gar nicht hinterher und wenn doch, dann meistens über den RSS-Feed und die Website.

Ich finde, dass Jour­na­lis­mus gerade in dieser Zeit wichtig, ja, eigentlich weiterlesen

Diese junge Leute

Die Deutsche Bank hat in einem Paper Ideen gesammelt, um die Wirtschaft und Ge­sell­schaft nach der COVID—19-Pandemie wieder aufzubauen.

Ein gewisser Luke Templeman hat sich mit seinem Vorschlag einer Homeoffice-Steuer nicht unbedingt beliebt gemacht — auch bei mir nicht. Sein Argument: Weil Menschen, die von zuhause aus arbeiten, nicht ins Büro pendeln und in der Mit­tags­pau­se mit Kol­le­g*in­nen essen gehen und so die Wirtschaft ankurbeln, sollten sie für jeden Tag im Homeoffice eine Steuer zahlen.

Doch diese schlechte ist nur eine Idee, nur ein Teil dieses Papiers. In einem anderen rufen besagter Luke Templeman und Jim Reid dazu auf, diesen jungen weiterlesen

Treppengeld

Ich möchte keine Getränke mehr bei Durst­ex­press, Fla­schen­post und Co. bestellen. Als Al­ter­na­ti­ve habe ich einen kleinen Berliner Ge­trän­ke­lie­fer­dienst gefunden. Und da lerne ich gleich mal neue Wörter kennen. Trep­pen­geld, zum Beispiel. Oder Min­der­men­gen­zu­schlag.

Auf den ersten Blick ist das natürlich alles kom­pli­zier­ter, alles teurer, auf den zweiten frage ich mich: Was läuft bei Durst­ex­press und Co. falsch, dass sie so billig sind?! So viel Ausbeutung und Druck? Oder geht das einfach über eine un­glaub­lich große Menge bei sehr geringer Marge? Verdienen die überhaupt Geld? So viele Fragen!

Die Kiste Mate kostet bei dem kleinen Lie­fer­dienst übrigens ein paar Euro weniger. Durch weiterlesen

Mate

„Was treibt dich eigentlich an?“

„Mate.“

Jesöff

Vor ein paar Monaten machte ich einen meiner Spa­zier­gän­ge durch diesen und be­nach­bar­te Kieze, das hat sich im letzten halben Jahr so ein­ge­bür­gert. Dabei fielen mir Plakate auf, die an diesen großen, grauen Kästen hingen, die in den Straßen stehen und Internet enthalten. Oder Wer­be­pro­spek­te, also analoges Internet.

Die Plakate warben für ein Crowd­fun­ding für das erste soziale Berliner Billig-Bier, für eine neue, bessere, sozialere Al­ter­na­ti­ve zum bekannten Sterni: dem Jesöff. Coole Sache, dachte ich, und beteiligte mich mit ein paar Euro. Dass die Menschen dahinter sich auch Gedanken zur Ei­gen­tü­mer*in­nen­struk­tur gemacht haben, sorgte für nur noch mehr Sym­pa­thie­punk­te.

Ein paar Wochen weiterlesen

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