bullshit

Hashtag TechWorkerSolidarity

Am Wochenende war 1. Mai. Das ist Tag der Arbeit, wie jeder andere auch, aber eben ein besonderer. So besonders, dass er in Deutsch­land ein ge­setz­li­cher Feiertag ist, an dem man nicht arbeiten muss. Außer halt man muss es. Dieses Jahr fiel der besondere Tag der Arbeit auf einen Samstag und so waren die Su­per­märk­te freitags voll, weil man konnte ja nicht samstags einkaufen.

Am Samstag selbst ging es dann in den Grunewald. „Klin­ge­ling! Haubesuch beim Kapital“ war das Motto, unter dem zehn­tau­send Menschen dem Pro­blem­kiez Grunewald zeigten, dass sie die armen reichen Leute in der wohl­ha­bens­ten Gegend Berlins nicht vergessen weiterlesen

vergessen

vor ein paar tagen las ich auf twitter, dass die no­mi­nie­rung laschets sich als durchaus kluger schachzug erweisen könnte, denn: menschen vergessen. ein freund wie­der­hol­te dieses argument, denn wenn die leute in deutsch­land erst mal alle geimpft sind, dann werden sie vergessen, dass es eine pandemie gibt. dann werden sie ihrer grundrecht auf schnitzel und urlaub einfordern und ausleben und gleich­zei­tig weiter verhindern, dass die impfstoff-patente frei­ge­ge­ben werden. und dann werden sie wieder korrupte po­li­ti­ker*in­nen wählen und solche, die klau­su­ren­no­ten würfeln. besser bekannt als cdu und csu.

wie ich darauf komme: im nd erschien dieses wochenende ein artikel, wie in­fek­ti­ons­krank­hei­ten ihren weiterlesen

hades-soundtrack bei bandcamp

nachdem ich letztens mario durch­ge­spielt hatte, war ich auf der suche nach einem neuen spiel für die switch. nach einem hinweis tigerte ich seit ein paar wochen um „hades“ herum. weil ich eine eher niedrige frus­tra­ti­ons­to­le­ranz habe, war ich da aber eher skeptisch. und trotzdem habe ich es mir jetzt mal gekauft.

zum spiel selbst kann ich nicht viel sagen sagen: man muss aus der hölle entkommen und dafür muss man sich durch unmengen gegner metzeln. und wenn man stirbt, fängt man von vorne an — profis sagen dazu wohl rogue-like. ich bin kein profi, aber gerade zum zweiten mal gestorben. weiterlesen

10:24

Im Sommer 2017 hatte ich eine eher schwierige Zeit. Und in dieser Zeit ging ich aus Gründen oft zum Tem­pel­ho­fer Feld. Heute erinnerte mich mein Handy daran, indem es mir ein Bild von einem Son­nen­un­ter­gang zeigte.

junge wilde

gestern, vorgestern oder ist ja auch egal las ich auf twitter von einem beitrag bei deutsch­land­funk kultur über die jungen wilden: bento, vice, co und ihr nachlass. klingt in­ter­es­sant, dachte ich, höre ich mir mal an. ich hörte ihn mir an.

ein aspekt dieser jungen wilden war, dass die re­dak­tio­nen viel diverser waren: sie haben menschen ohne kontakte, ohne studium eine chance gegeben. ha, dachte ich mir, das habe ich doch letztens schon mal gehört. über ein eher altes medium.

als vor rund zwei wochen bekannt wurde, dass die nächste zeit beim neuen deutsch­land eher holprig wird, haben viele leute unter #ndbleibt weiterlesen

super mario odyssey

dieses letztes jahr zu weih­nach­ten schickte mir ein lieber mensch super mario odyssey für die switch. lange zeit zierte es meinen couchtisch, weil cyberpunk 2077 wichtiger war. und red dead redemption. und eventuell auch breath of the wild. bis ich es vor ein paar tagen mal aus­pro­bier­te. und seitdem sind wir quasi un­zer­trenn­lich.

im letzten mario, an das ich mich erinnere — es war vor rund 20 jahren, schwarz-weiss und auf dem gameboy meines bruder; bitte nicht wei­ter­sa­gen — war ich einfach so unendlich schlecht. ich bin alle naslang gestorben, musste von ganz vorne anfangen — weil ich so schlecht war weiterlesen

17:54

17:54. Ich schaue auf die Uhr. Ob es schon Zeit für Abendessen ist? Früher gab es das ab sechs. Vor einer Stunde habe ich einen Knoppers-Riegel eingeatmet. Einen von den guten, also weder die mit Erdnuss oder Kokos. Es ist kurz vor sechs. Also noch zu früh.

Zur Zeit fühlen sich jeder Tag, jede Woche, ja, sogar jeder Monat gleich an. Mal scheint die Sonne länger, mal kürzer. Die Tage vergehen langsam, doch die Monate fliegen. Meine Tage, meine Wochen sind geprägt von kleinen Ritualen und Routinen. Ich spaziere viel und zocke noch mehr.

Zwischen den Jahren — auch ein in­ter­es­san­ter Begriff weiterlesen

Privilegal

Ein Privileg (Plural Pri­vi­le­gi­en, von lateinisch pri­vi­le­gi­um „Aus­nah­me­ge­setz, Vorrecht“) ist ein Vorrecht, das einer einzelnen Person oder einer Per­so­nen­grup­pe zugeteilt wird. — Quelle: Wikipedia

Das war's. Damit habe ich wahr­schein­lich bis an mein Lebensende Hausverbot im El­fen­bein­turm der Akademia. Wie dem auch es: Es geht um Son­der­rech­te Aufhebung von Be­schrän­kun­gen Pri­vi­le­gi­en für Menschen, die ihre Impfung gegen COVID—19 erhalten haben. Das Sturm­ge­schütz der Bour­geoi­sie und tante haben sich da vor ein paar Tagen gefetzt — eine Do­ku­men­ta­ti­on kommt Ende März in die Kinos. Also vielleicht.

Nachdem die Lage tantes Kommentar auf­ge­grif­fen hat, hat Stefan eine le­sens­wer­te La­genach­be­spre­chung ge­schrie­ben und den Aspekt Klasse weiterlesen

12:30 Uhr

Heute morgen schrieb Muckefuck-Mascha im Muckefuck-Newsletter:

seit Sonntag gilt in Berlin eine strengere Mas­ken­pflicht. Ich fühle mich seitdem tat­säch­lich sicherer. Die kantigen FFP2-Dinger können sich die Typen in den Öffis halt nicht mehr so leicht unter die Nase klemmen.

Es mag nicht mehr so leicht sein, aber meine em­pi­ri­schen Studien belegen: Es geht. Und wenn so eine Nase raus­bau­melt, kann man es halt auch weiterhin sein lassen, oder? Aerosole finden eine falsch getragene FFP2-Dinger wohl viel geiler als eine richtig getragene All­tags­mas­ke. Wenigstens steht das zweite „A“ bei den AHA-Regeln jetzt für „Alltag mit Maske“.

Im Späti umme Ecke liegen jetzt keine Masken weiterlesen

Stapel

In den letzten Wochen und Monaten sind hier wieder mehr Bücher eingezogen. Das finde ich schön und so habe ich jetzt auch mal einen SuB, einen Stapel un­ge­le­se­ner Bücher. Im Vergleich zu anderen ist er mit einer Höhe von einer Hand voll sicherlich noch über­schau­bar, aber zum einen ist das kein Wettbewerb, zum anderen bleibt die Höhe nicht konstant.

Wenn ich ein Buch gelesen habe, stelle ich es neben den SuB. Die aktuelle Reihe gelesener Bücher (RgB) ist sicherlich nicht so groß — und hübsch! — wie das log(book) von @rixx, aber sie wächst.

Vielleicht muss ich mir irgendwann mal wieder ein weiterlesen

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