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Auf der Rückfahrt vom Barcamp Rhein-Main

An diesem Wochenende findet in Wiesbaden das dies­jäh­ri­ge Barcamp Rhein-Main statt. Der Samstag war auf jeden Fall toll, gutes Essen, tolle Leute, in­ter­es­san­te Sessions -- alles gut also. Auf der Rückfahrt gab es im Zug eine Fahr­schein­kon­trol­le. Ein Mensch fand seinen Fahrschein nicht, durch­wühl­te dabei seinen Rucksack. Dabei ver­si­cher­te er in ge­bro­che­nen Deutsch, dass er einen Fahrschein hätte und wenn er ihn jetzt nicht finden würde, notfalls auch gerne einen neuen kaufen würde. Der Zug­be­glei­ter wurde immer nervöser und irgendwann laut.

Der Mensch suchte und suchte und fand nicht und fand nicht. Der Zug­be­glei­ter verlangte dann nach dem Ausweis. Die einzige weiterlesen.

Literaturcamp Berlin 2019

Irgendwann vor Ewigkeiten folgte ich mal Sascha Pallenberg auf Twitter. Und irgendwann später ging er mir mit seinen von hier und da geklauten Bildern auf die Nerven und ich entfolge ihm wieder. Keine Ahnung, ob er das immer noch tut, aber darum soll es nicht gehen. Es soll um Barcamps gehen.

Seit 2013 besuche ich Barcamps. Keine Ahnung, wieviele da inzwischen zu­sam­men­ge­kom­men sind. Ich mag den Austausch auf Barcamps, dieses Über-den-Tellerrand-Gucken. Und den Umgang mit­ein­an­der. Dass vieles nach Zukunft riecht und Ideen. Und seit 2015 bin ich selbst in der Orga von Barcamps involviert.

Sascha ist offenbar auch ein Freund von Barcamps. weiterlesen.

Desktop-class Computing

Ich habe mir vor ein paar Tagen einen Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter gekauft und ich hatte Großes damit vor:

  1. Podcasts aufnehmen.
  2. Auf Bahn­fahr­ten Serien vom USB-Stick schauen.
  3. There’s no 3.

Ich steckte den Adapter also an das iPad und sah, dass der Adapter sich updaten wollte:

Ich war kurz überrascht, dann begeistert und dann überrascht, dass da offenbar so viel Technik drinsteckt, dass Updates möglich — und notwendig — sind. Irgendwann am nächsten Tag stöpselte ich dann endlich den USB-Stick an das iPad, doch es funk­tio­niert immer nicht. Ich müsste zusätzlich auch noch das Ladegerät an­schlies­sen, weil es sonst nicht genug Strom gäbe.

Das ist weiterlesen.

Berlkönig

Am letzten Wochenende habe ich den Berlkönig aus­pro­biert. Das ist ein Ride-Sharing-Angebot der BVG, das sich seit einem Jahr in einer Testphase befindet und somit nur einen bestimmten Bereichs Berlin bedient. Zu meinem eigenen Glück/Pech wohne ich knapp außerhalb dieses Bereichs.

Das Prinzip ist dem von Uber nicht ganz unähnlich: Ich lade mir eine App herunter und gebe an, mit wievielen Fahrgästen ich von wo nach wo gefahren werden möchte. Dann bietet mir die App zwei mögliche Fahrten an, bei­spiels­wei­se in 5 und in 15 Minuten. An­schlie­ßend sehe ich, was mich der Spaß kostet und kann direkt buchen — gezahlt wird weiterlesen.

Das Faltrad, das Tilt 500 und ich

Ich fahre gerne Fahrrad. Das ist so viel ent­spann­ter als ÖPNV und Auto fahren. Vor ein paar Monaten lachte ich mir Call-a-Bike und Nextbike und Wie­si­e­n­ich­tal­le­hei­ßen­bike an, weil ich morgens und abends genug davon hatte, auf die Stra­ßen­bahn angewiesen zu sein. Die hatte eh immer Verspätung und wenn aus­nahms­wei­se mal nicht, hatte ich so wenig Um­stei­ge­zeit, dass ich rennen musste. Und außerdem fahre ich halt einfach gerne Fahrrad.

Der Nachteil vom Bike Sharing war nur, dass es morgens auch ein Bike zum Sharen geben muss. Zwar gibt es in kurzer Entfernung eine Station, an der ich Fahrräder ausleihen und zu­rück­ge­ben kann, weiterlesen.

Barcamp Rhein-Neckar 2019

Als ich gemeinsam Juna 2013 zu meinem ersten Barcamp in Dieburg ging, war ich angefixt. Als ich dann irgendwann mein erstes Barcamp or­ga­ni­sier­te, hat sich mein Verhältnis zu Barcamps geändert: Ich konnte Barcamps nicht mehr so genießen, wie mein erstes, weil ich sie immer irgendwie auch aus der Orga-Rolle sah, anstatt mich darauf ein­zu­las­sen.

An diesem Wochenende war das irgendwie anders. An diesem Wochenende besuchte ich das Barcamp Rhein-Neckar, das nach 2015, 2016 und 2018 zum vierten Mal stattfand.

Wie üblich gab es eine breite Palette an Themen, die besprochen, diskutiert und über die sich bisweilen auch gestritten wurde. Auch abseits der weiterlesen.

Foto-FOMO-Globuli

Im November 2018 führte eine Schü­ler­zei­tung ein Interview mit einem alten weißen Mann. Und im Moment ein Buch eben jenes alten weißen Mannes, der unter akuter Ka­ta­stro­phen-FOMO leidet. Sie treibt ihn an. Es ist so ein Buch, das wohl nur von alten weißen Männern ge­schrie­ben — und gelesen — werden kann. Sehr ruhig, ziemlich dis­tan­ziert be­schrei­ben, während man einfach einen Job erledigt und ein schlechtes Gewissen hat, dass man die Welt nicht retten kann. Also auch ein bisschen emotional.

Dann kam ich irgendwie in die Bil­der­ga­le­rie meines Smart­pho­nes — mich starren 8147 Fotos an. Das war heute morgen, mitt­ler­wei­le dürften es weiterlesen.

Rudeltiere

Leere Mate-Flaschen sind Rudeltiere — zumindest bei mir im Büro. Gerade war ich auf dem Weg in ein feines Mit­tags­tief. Ha, dachte ich, kaufste dir ne Mate. Und weil ich schon mal dabei war, nahm ich mein Rudel leere Ma­te­fla­schen mit und machte mich auf den Weg zum Supermarkt um die Ecke.

Während ich da so hinlaufe, fällt mir auf, dass ich mein Porte­mon­naie vergessen habe. Shit, dachte ich, was machste, wenn das Pfandgeld vom Mate-Rudel nicht für das Grün­dungs­mit­glied eines neuen Rudels reicht?! Glück­li­cher­wei­se lief ich als mit dem Handy in der Hand durch die Gegend. Und glück­li­cher­wei­se habe ich weiterlesen.

Ich will die Pampa bezwingen!

Am Wochenende fahre ich in die Pampa. Irgendwo ins tiefste Meck­lem­burg-Vorpommern, wo sich die Mitglieder von Nordkreuz „Gute Nacht!" und „Heil Hitler!" wünschen. Irgendwo da, wo die, die können, wegziehen und die, die bleiben, aussterben. Irgendwo da, wo es noch nicht mal Mo­bil­funk­emp­fang gibt. Irgendwo da, wo man auf ein Auto angewiesen ist.

Als in­fra­struk­tur­ver­wöhn­ter Bewohner mehrerer Großstädte will ich aber nicht auf ein Auto angewiesen sein. Die stinken meistens und nehmen die meiste Zeit nur Platz weg. Ich will mir keinen Mietwagen oder Taxi nehmen müssen oder mich von netten Menschen von Hin­ter­tup­f­in­gen nach Hin­ter­hin­ter­tup­f­in­gen fahren zu lassen. Ich weiterlesen.

langweilemichnochlänger.net

Ich weiß nicht, wann ich lang­wei­le­dich.net zum ersten Mal entdeckt habe — wahr­schein­lich bin ich so 2010 rum auf der Bil­der­pa­ra­de hängen geblieben und habe den Blog seitdem im Feedreader abonniert. Shit, was habe ich eigentlich die letzten 9 Jahre meines Lebens gemacht?!

lang­wei­le­dich.net ist ein Blog von Maik gegen Langeweile — der Name ist also Programm. 2014 hat Maik sich dazu ent­schie­den, den Blog zum Beruf zu machen. Und irgendwann in der letzten Zeit begannen eher stürmische Zeiten für Blog­ger*in­nen, die davon ihre Miete zahlen müssen. Wie eben zum Beispiel Maik. Und weil der lieber haupt­be­ruf­lich bloggen würde, als sich weiterlesen.

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