bullshit

Ich will die Pampa bezwingen!

Am Wochenende fahre ich in die Pampa. Irgendwo ins tiefste Meck­lem­burg-Vorpommern, wo sich die Mitglieder von Nordkreuz „Gute Nacht!" und „Heil Hitler!" wünschen. Irgendwo da, wo die, die können, wegziehen und die, die bleiben, aussterben. Irgendwo da, wo es noch nicht mal Mo­bil­funk­emp­fang gibt. Irgendwo da, wo man auf ein Auto angewiesen ist.

Als in­fra­struk­tur­ver­wöhn­ter Bewohner mehrerer Großstädte will ich aber nicht auf ein Auto angewiesen sein. Die stinken meistens und nehmen die meiste Zeit nur Platz weg. Ich will mir keinen Mietwagen oder Taxi nehmen müssen oder mich von netten Menschen von Hin­ter­tup­f­in­gen nach Hin­ter­hin­ter­tup­f­in­gen fahren zu lassen. Ich weiterlesen.

langweilemichnochlänger.net

Ich weiß nicht, wann ich lang­wei­le­dich.net zum ersten Mal entdeckt habe — wahr­schein­lich bin ich so 2010 rum auf der Bil­der­pa­ra­de hängen geblieben und habe den Blog seitdem im Feedreader abonniert. Shit, was habe ich eigentlich die letzten 9 Jahre meines Lebens gemacht?!

lang­wei­le­dich.net ist ein Blog von Maik gegen Langeweile — der Name ist also Programm. 2014 hat Maik sich dazu ent­schie­den, den Blog zum Beruf zu machen. Und irgendwann in der letzten Zeit begannen eher stürmische Zeiten für Blog­ger*in­nen, die davon ihre Miete zahlen müssen. Wie eben zum Beispiel Maik. Und weil der lieber haupt­be­ruf­lich bloggen würde, als sich weiterlesen.

Wenn ich schon mal dabei bin

Ich liebäugle seit einiger Zeit mit neuen Kopfhörern, nachdem sich meine aktuellen nach mehr als drei Jahren so langsam auflösen. So richtig cool mit Noise Cancelling und mit ohne Kabel und so. Gestern Abend war ich endlich mal in einer Filliale einer großen Ein­zel­han­dels­ket­te für Elektronik. Ich schaute mir ein paar Modelle an, probierte sie aus und war bisweilen echt be­ein­druckt von der Stille.

Ein paar von denen gibt es mit Sprach­un­ter­stüt­zung von und für Google und Amazon. Das möchte ich nicht — also ging ich zu einem Mit­ar­bei­ter und fragte ihn, was es damit auf sich hatte und ob ich weiterlesen.

Jetzt auch von unterwegs

Vor einiger Zeit posaunte ich auf Mastodon herum, dass ich neuerdings so viel mit meinem iPad machen würde. So viel, dass ich davon echt be­ein­druckt war. Ich wollte darüber bloggen, schrieb ich. Dann passierte relativ lange nichts.

Und heute habe ich mich endlich mal hingesetzt, einen Texteditor her­un­ter­ge­la­den, einen git-Client in­stal­liert und dafür gesorgt, dass ich auf entfernte Server zugreifen kann. Mit anderen Worten: Ich habe ein paar Apps in­stal­liert, damit ich jetzt endlich auch von unterwegs aus bloggen kann.

Das ist kein voll­wer­ti­ger Ersatz für Wordpress, Ghost und Co, aber er ermöglicht es mir, mein bisheriges, schlankes und doch irgendwie lieb­ge­won­ne­nes weiterlesen.

Klatschen und Prosten

Ich war letzten Samstag spontan auf dem Samstag vom 44. Bar­den­tref­fen in Nürnberg. Das ist ein jährliches, kos­ten­lo­ses Festival, das in der Nürnberger Altstdt statt­fin­det. Zum einen gibt es ein festes Programm auf mehreren Bühnen, zum anderen ist quasi die gesamte Innenstadt voll von Stras­sen­mu­si­kan­t*in­nen, die einfach Musik machen. Das macht jedes Bar­den­tref­fen zu etwas ganz Besonderem, etwas Ein­zig­ar­ti­gem. Ich war das letzte Mal vor rund 12, 13 Jahren dort. Außerdem habe ich ein paar Jahre meiner Jugend in der Nähe von Nürnberg verbracht und so habe ich die Chance genutzt, einfach mal wieder in diese Stadt zu fahren. Es weiterlesen.

Podcast Analytics 2019.1

Da arbeite ich ewig — oder drei Tage — an einem Projekt und finde hier noch etwas, das ich besser machen kann, oder dort drüben. Aber irgendwann muss ich gut auch einfach mal gut sein lassen. Und dann kommt eigentlich der be­frie­di­gends­te Teil des Ganzen: Hier ist es jetzt ein Blogpost, im Büro eine Mail an alle. Ein schrift­li­ches „Hey, seht mal alle her, was ich erreicht habe! Schaut euch das Ergebnis an! Gebt mir Feedback und findet es gefälligst mindestens genauso gut wie ich!!!!”. Ein Blogpost — oder eben eine Mail — dass etwas fertig geworden ist.

Gerade weil ich weiterlesen.

Einfach aufgehört

Als ich vor einem Monat gelernt habe, woher das Popcorn im Kino kommt, war mir noch nicht klar, dass ich einen Monat später keinen Bock mehr auf Kino — und Popcorn — haben würde. Damals schrieb ich:

(Eigentlich wollte ich so Kram mal auf den Blog statt auf Twitter posten.) (Quelle)

Auch wenn ich eventuell etwas vor­be­las­tet bin, mag ich Podcasts. Heute habe ich den „Alles gesagt?“-Podcast der ZEIT in meinem Feedreader entdeckt. Um kurz das Konzept zu zitieren:

Wir befragen au­ßer­ge­wöhn­li­che Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt "alles gesagt" sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei weiterlesen.

Mehr als 2FA

tl;dr

Facebook ist scheiße, nutzt 2FA, aber nehmt 1 App dafür.

Lang­fas­sung

Vor Jahren war ich mal auf einer Cryp­to­par­ty in Heidelberg. Ich glaube, es war das erste Mal, dass ich Cheatha in Fleisch und Blut traf. Cheatha erzählte uns damals etwas über die Zwei-Faktor-Au­then­ti­sie­rung (2FA). Sinngemäß sagte er, dass man dafür für gewöhnlich eine Te­le­fon­num­mer angeben müsse, um den Token per SMS zu­ge­schickt zu bekommen.

Dass 2FA auch über Hardware-Token oder Apps wie den Google Au­then­ti­ca­tor, OTP Auth oder FreeOTP funk­tio­niert, das war entweder nicht Teil des Vortrags oder ich erinnere mich einfach nicht mehr daran. Vielleicht auch beides.

Mein jüngeres Ich war damals weiterlesen.

Out of my 7Mind

Frohes Neues. Zeit für neue Vorsätze: Ich spüre es, 2019 wird mein Jahr! Und weil das Glück nicht vom Himmel fällt — von Brand­bom­ben auf Dresden vielleicht mal ab­ge­se­hen — muss ich da eben nachhelfen: Ich möchte re­gel­mäs­sig meditieren. Das soll ja angeblich gut für mich sein.

Für den Anfang erschien mir eine geführte Meditation mithilfe einer App durchaus sinnvoll. Ich gab mir einen Ruck, in­stal­lier­te mir 7Mind und erstellte mir ein Be­nut­zer­kon­to. 7Mind ist eine App für geführte Meditation auf Deutsch. Die Me­di­ta­tio­nen dauern rund 7 Minuten und lassen sich so relativ gut in den Tag einbauen. Es gibt einen sie­ben­tei­li­gen weiterlesen.

angst vorelektro

Ich bin im Urlaub. Das Internet hier ist langsam und so wird im Urlaub so manch schlechte An­ge­wohn­heit sichtbar. Es gibt zu viel gutes Essen und ich kann der Versuchung nicht wi­der­ste­hen. Und es gibt Au­to­zeit­schrif­ten eines — nett formuliert — streit­ba­ren Verlags, um dessen Produkte ich üb­li­cher­wei­se einen großen Bogen mache.

Ich finde Autos kacke, aber was weiß ich schon als verwöhnter Großstäder mit einem Luxushobby, der gerne überall einen groß­ar­ti­gen, fahr­schein­lo­sen ÖPNV und überhaupt keine Not­wen­dig­keit für einen mo­to­ri­sier­te In­di­vi­du­al­ver­kehr hätte? Zu diesem groß­ar­ti­gen ÖPNV können auch selbst­fah­ren­de Autos mit Elek­tro­an­trieb gehören, die der Ge­sell­schaft und nicht ir­gend­wel­chen Pri­vat­un­ter­neh­men weiterlesen.

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