bullshit

Tiefenentspannt

In der Grund­schu­le gab es jedes Jahr den Waldlauf. Wer eine Stunde am Stück durch den Wald rennen konnte, bekam eine goldene (gelbe) Urkunde, für mehr als eine halbe, aber weniger als eine ganze Stunde gab es eine silberne Urkunde. Und ab 15 Minuten gab es eine bronzene Urkunde. In den drei Jahren, in denen ich die Schule besuchte, errannte ich zwei gelbe und eine silberne Urkunde.

Heute stand ich für eine Stunde auf dem Laufband. Das habe ich auch seit längerem nicht mehr gemacht, aber heute brauchte ich das irgendwie. Hinterher war ich im Arsch, aber tief­ent­spannt und morgen erwartet weiterlesen

Alles gesagt?

Ich produziere nicht nur selbst einen Podcast, ich höre sie natürlich auch gerne. Jemand sagte mal, dass Menschen in Podcasts laut denken und dabei kann man ihnen zuhören. Ist das nicht großartig?

In der letzten Zeit hat es sich — wahr­schein­lich auch durch meine Spa­zier­gän­ge — ein­ge­schli­chen, dass ich mir auch mehr Zeit für die großen Podcasts mit längeren Folgen nehme. Wie beim Lesen finde ich das irgendwie schön. Wahr­schein­lich bin ich da einfach mal wieder ziemlich spät zu der Party und ihr alle macht das schon seit immer so beim Wäsche aufhängen.

Ich mag Podcasts mit einem klaren Konzept, "Alles gesagt?" weiterlesen

Mondlicht

In der letzten Zeit habe ich die An­ge­wohn­heit entwickelt, spazieren zu gehen. Manchmal habe ich einen Podcast auf den Ohren, manchmal habe ich keinen Podcast auf den Ohren. Aber wenn ich am Ende des Tages nicht meine paar tausend Schritte und meine paar Minuten gegangen bin, dann fehlt mir mitt­ler­wei­le etwas.

Am Wochenende zum Beispiel war ich irgendwo im Bergischen Land und auch dort konnte ich einfach nicht ohne. So drehte ich abends meine Runde -- es war, von einzelnen Au­to­schein­wer­fern abgesehen, herrlich dunkel. Meine Augen gewöhnten sich an die Dunkelheit und ich sah meinen Schatten, der vom Mondlicht auf den weiterlesen

10 Tage im Sommer

Sanna Marin, die finnische Re­gie­rungs­che­fin, hat vor einigen Tagen eine Vier­ta­ge­wo­che mit nur sechs Stunden pro Tag vor­ge­schla­gen. Können wir das mal bitte aus­pro­bie­ren? Auf ZEIT ONLINE las ich einen ent­spre­chen­den Artikel, der durchaus an­schau­lich und dafür ar­gu­men­tier­te.

In "It doesn't have to be crazy at work", dem Buch von Jason Fried und David Heinemeier Hansson, das ich aktuell lese, wird eine schöne Idee vor­ge­stellt, die vielleicht als Zwi­schen­schritt taugt: Bei Basecamp, der ame­ri­ka­ni­schen Soft­ware­fir­ma im Besitz der beiden, ist es so, dass alle An­ge­stell­ten aus­nahms­los im Sommer eine Vier­ta­ge­wo­che haben. Bei vollem Gehalt. Damit sie ihre Zeit im Sommer bei­spiels­wei­se weiterlesen

Lesen

Seit einigen Monaten lese ich wieder mehr — eine sehr schöne Ent­wick­lung. Wieder mehr zu lesen war schon seit längerem ein Vorhaben, zumal mein Bü­cher­sta­pel meine Leseliste in der Zeit, in der ich wenig gelesen habe, nur noch schneller an­ge­wach­sen ist. Eigentlich lese ich den ganzen Tag: Do­ku­men­ta­ti­on, Code, Tweets, Toots, Blogposts — aber eben bisher kaum Bücher. Schluss­end­lich hat es mir den Wie­der­ein­stieg er­leich­tert, jeden Tag zwei Seiten eines Buches zu lesen. Weil ich lese nicht nur zwei Seiten und lege das Buch dann weg.

Gäste beim Codestammtisch

Seit bald zwei Jahren und rund 40 Folgen podcaste ich mit einem guten Freund beim Codestamm­tisch. Bei den meisten meiner Jobs habe ich es nicht so lange aus­ge­hal­ten. Und größ­ten­teils nehmen Max und ich den Podcast alleine auf, von einigen Ausnahmen abgesehen.

Weniger Angst, mehr Mut

Einer meine Vorsätze für 2019 lautete: Weniger Angst, mehr Mut. Ich kann nicht sagen, in wieweit ich mich an diesen Vorsatz gehalten habe. Was aber relativ schnell kam, war die Erkenntnis, dass ich ein ziemlich großer Schisser bin.

Nächstes Jahr wird es dann wohl besser: Weniger Angst, mehr Wut.

Auf der Rückfahrt vom Barcamp Rhein-Main

An diesem Wochenende findet in Wiesbaden das dies­jäh­ri­ge Barcamp Rhein-Main statt. Der Samstag war auf jeden Fall toll, gutes Essen, tolle Leute, in­ter­es­san­te Sessions -- alles gut also. Auf der Rückfahrt gab es im Zug eine Fahr­schein­kon­trol­le. Ein Mensch fand seinen Fahrschein nicht, durch­wühl­te dabei seinen Rucksack. Dabei ver­si­cher­te er in ge­bro­che­nen Deutsch, dass er einen Fahrschein hätte und wenn er ihn jetzt nicht finden würde, notfalls auch gerne einen neuen kaufen würde. Der Zug­be­glei­ter wurde immer nervöser und irgendwann laut.

Der Mensch suchte und suchte und fand nicht und fand nicht. Der Zug­be­glei­ter verlangte dann nach dem Ausweis. Die einzige weiterlesen

Literaturcamp Berlin 2019

Irgendwann vor Ewigkeiten folgte ich mal Sascha Pallenberg auf Twitter. Und irgendwann später ging er mir mit seinen von hier und da geklauten Bildern auf die Nerven und ich entfolge ihm wieder. Keine Ahnung, ob er das immer noch tut, aber darum soll es nicht gehen. Es soll um Barcamps gehen.

Seit 2013 besuche ich Barcamps. Keine Ahnung, wieviele da inzwischen zu­sam­men­ge­kom­men sind. Ich mag den Austausch auf Barcamps, dieses Über-den-Tellerrand-Gucken. Und den Umgang mit­ein­an­der. Dass vieles nach Zukunft riecht und Ideen. Und seit 2015 bin ich selbst in der Orga von Barcamps involviert.

Sascha ist offenbar auch ein Freund von Barcamps. weiterlesen

Desktop-class Computing

Ich habe mir vor ein paar Tagen einen Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter gekauft und ich hatte Großes damit vor:

  1. Podcasts aufnehmen.
  2. Auf Bahn­fahr­ten Serien vom USB-Stick schauen.
  3. There’s no 3.

Ich steckte den Adapter also an das iPad und sah, dass der Adapter sich updaten wollte:

Ich war kurz überrascht, dann begeistert und dann überrascht, dass da offenbar so viel Technik drinsteckt, dass Updates möglich — und notwendig — sind. Irgendwann am nächsten Tag stöpselte ich dann endlich den USB-Stick an das iPad, doch es funk­tio­niert immer nicht. Ich müsste zusätzlich auch noch das Ladegerät an­schlies­sen, weil es sonst nicht genug Strom gäbe.

Das ist weiterlesen

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